Reis – Alles rund um die beliebte Beilage
Reis gehört mittlerweile auch in Frankens Küchen zur Grundausstattung. Und das zurecht. Schließlich ist das weiße Korn sehr vielseitig und kommt sowohl für herzhafte Gerichte als auch Süßspeisen zum Einsatz. Welcher Reis sich dabei am besten für welches Gericht eignet und was ihr bei der Zubereitung beachten solltet, zeigen wir euch hier.
Die wichtigsten Reissorten im Überblick
Reis ist nicht gleich Reis. Wie so oft, wird auch hier in verschiedene Arten unterteilt. Eine davon ist der Langkornreis. Dieser ist, wie der Name schon verrät länglich, eher schmal und außerdem nicht so klebrig wie andere Sorten. Der Rundkornreis hingegen zeichnet sich durch eine kürzere und dickere Form sowie seine Klebrigkeit aus. Zuletzt gibt es noch Mittelkornreis, der eine Mischung aus den beiden anderen Sorten darstellt.
Doch damit ist es noch nicht getan. Je nachdem, für welches Gericht die Körner geeignet sind, lassen sie sich in weitere Untergruppen einordnen:
- Basmati-Reis ist ein Langkornreis, der für eine Vielzahl an Speisen genutzt werden kann.
- Jasmin-Reis ist eine weitere Langkornreissorte, die sich durch ihr blumiges Aroma auszeichnet. Zudem ist er etwas klebriger als Basmati-Reis.
- Naturreis oder Vollkornreis besitzt im Vergleich zu anderen Reissorten mehr Vital- und Ballaststoffe. Auch er zählt zur Gruppe des Langkornreis.
- Risotto-Reis hat typischerweise einen hohen Stärkeanteil, der für eine cremige Konsistenz sorgt.
- Japan-Reis ist ein Rundkornreis, der besonders klebrig ist. In deutschen Küchen ist diese Sorte als Milchreis-Reis bekannt und wird hauptsächlich für die beliebte Süßspeise verwendet.
- Sushi-Reis wird – ganz selbsterklärend – für Sushi benutzt. Auch hier handelt es sich um einen Rundkornreis, der klebt und dadurch das Sushi zusammenhält.
- Bomba-Reis ist in der spanischen Küche verbreitet und ist dort die Hauptzutat im Paella.
So bewahrt ihr Reis richtig auf
Reis ist ein relativ unkompliziertes Lebensmittel, das mit der richtigen Lagerung ungekocht mindestens ein Jahr haltbar ist. Am besten füllt ihr eure Reiskörner in eine Dose oder einen anderen luftdichten Behälter. Diesen stellt ihr anschließend an einen dunklen und trockenen Ort. Die ideale Temperatur für Reis liegt übrigens zwischen 15 und 20 °C.
Habt ihr euren Reis bereits gekocht, bewahrt ihr diesen am besten im Kühlschrank auf. Dort bleibt er bis zu zwei Tage frisch. Möchtet ihr den Reis auch darüber hinaus verwenden, könnt ihr ihn einfrieren. In diesem Fall raten wir euch den Reis schon vorher in die gewünschten Portionsgrößen aufzuteilen, da das Portionieren nach dem Auftauen eher schwierig ist.