Eier aufbewahren: Viele machen einen Fehler bei der Lagerung
Autor: Michelle Sarafski
Deutschland, Donnerstag, 02. April 2026
Eier im Kühlschrank halten länger, doch die Aufbewahrungsmöglichkeit hat auch Nachteile. Mit einfachen Tricks kann geprüft werden, ob Eier noch frisch sind.
Eines ist sicher: Am besten sollten Eier im Kühlschrank aufbewahrt werden. Doch gilt das genauso für abgeschreckte Eier? Dabei gibt es einige Tipps, wie lange sich frische und gekochte Eier halten. Denn zum Osterfest kommen so einige zusammen.
Neben der Debatte, ob man das Ei anpieksen sollte, oder der Frage, ob Salz ins Eierkochwasser gehört, gibt es bei Eiern noch einen Aspekt, den viele nicht auf dem Schirm haben: die Lagerung. Denn obwohl der Kühlschrank dafür sorgt, dass Eier länger haltbar bleiben, kann er auch Nachteile bei der Aufbewahrung aufweisen. Übrigens: Wenn du dich auch schon mal gefragt hast, was die Zahlen und Buchstaben auf den Eiern bedeuten, findest du hier Antworten.
Eier im Kühlschrank: Häufige Temperaturunterschiede sind schlecht für das Ei
Wir alle kennen das Eierfach in der Kühlschranktür. Das Paradoxe daran: Die Kühlschranktür ist vermutlich einer der schlechtesten Orte zum Aufbewahren der Eier. Der Grund dafür ist simpel, aber einleuchtend. Eier mögen keine häufigen Temperaturunterschiede. Geht die Tür des Kühlschranks immer wieder auf und zu, können Eier schneller verderben.
Das ist übrigens auch der Grund dafür, dass Eier beim Discounter, im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt ungekühlt angeboten werden. Obwohl das so ist, landen sie nach dem Einkauf bei den meisten von uns sofort im Kühlschrank. Das Problem dabei: Werden die Eier zu Hause ins Kalte gestellt, sind sie im Inneren zunächst wärmer als außen. Dies führt zur Bildung von Kondenswasser auf der Schale. Dadurch können Keime ins Ei-Innere gelangen und es verdirbt schneller. Übrigens: Braune Eier sollen allmählich aus den Regalen verschwinden - hat das auch Auswirkungen auf den Preis?
Wer also seine Eier nicht zeitnah verarbeiten kann und deshalb kühl lagern möchte, sollte sie weiter entfernt von der Kühlschranktür im Innern des Kühlschranks lagern. Außerdem gilt: Einmal gekühlt, immer gekühlt. Wenn die Eier einmal im Kühlschrank waren, sollten sie nicht plötzlich außerhalb gelagert werden, damit keine Gefahr für Salmonellen-Bildung entsteht.
Was ebenfalls bei einem Temperaturwechsel passieren kann, ist ein Geruchsaustausch. Denn das Ei besitzt eine halbdurchlässige Membran, durch die Gase treten können. Hat man also besonders geruchsintensive Lebensmittel, wie Zitronen oder Käse im Kühlschrank liegen, kann das Aroma hinterher im Ei festsitzen. Experten raten daher, Eier am besten in einem Vorratsraum zu lagern. Dabei seien Temperaturen von 18 bis 21 Grad vollkommen unproblematisch.
Eier nicht im Kühlschrank aufbewahren - sie können Aromen annehmen
Werden Eier im Kühlschrank bei zwei bis sechs Grad Celsius aufbewahrt, beträgt die Haltbarkeit vier bis sechs Wochen. Je höher die Aufbewahrungstemperatur, desto kürzer ist auch die Haltbarkeit.