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Nachbars Katze aus dem eigenen Garten vertreiben: 5 Tipps, wie du Katzen friedlich loswirst

Katzen im Garten? Wir verraten dir, wie du die Vierbeiner ganz friedlich und ohne großen Aufwand vertreiben kannst.
Katzen fühlen sich in Blumenbeeten wohl.
Katzen fühlen sich in Blumenbeeten wohl. Foto: CC0 / Pixabay / miezekieze
  • Warum sind Nachbarskatzen im Garten unangenehm?
  • Das hilft, um Katzen friedlich zu vertreiben
  • Weitere Tipps

Katzen sind niedliche Vierbeiner, geliebte Haustiere und gehören in vielen Haushalten als Familienmitglieder einfach dazu. Doch sie haben oft ein größeres Revier und laufen anders als Hunde auch gerne frei in der Nachbarschaft umher. Das bringt tatsächlich einige Unannehmlichkeiten und sogar Gefahren mit sich. 

Warum Katzen vertreiben?

Katzen sorgen in anderen Gärten gerne auch für Unruhe: Platt gedrückte Pflanzen und Beete, tote Singvögel und zerwühlte Erde können das Missfallen von Gartenbesitzer*innen erregen.

Doch nicht nur das. Besonders gefährlich kann es werden, wenn Katzen ihr Geschäft im Garten verrichten. Durch Urin und Kot können Pflanzen teilweise absterben und auch für einige Menschen birgt die Hinterlassenschaft der Vierbeiner eine Gefahr. Der Grund: Katzen sind Überträger von Toxoplasmose. Dies ist eine von Parasiten übertragene Infektionskrankheit. Über den Kot der Tiere kann auch der Mensch davon infiziert werden.

Gesunde Personen haben in der Regel nichts zu befürchten und merken gar nicht, wenn sie von Toxoplasmose betroffen sind, doch Schwangere, Kinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem können immense gesundheitliche Schäden davontragen. Bei schwangeren Frauen, die sich infizieren, können die Kinder mit schweren Behinderungen auf die Welt kommen oder sogar sterben. Daher kann es durchaus sinnvoll sein, die Haustiere von Gärten fernzuhalten.

Das hilft, um Katzen friedlich zu vertreiben

Doch wie kann man die Katzen aus dem eigenen Garten vertreiben, ohne dem Tier Schaden zuzufügen? Hier gibt es tatsächlich einige Möglichkeiten, die auch nicht mit großem Aufwand verbunden sind:

  1. Scharfe und bissige Gerüche: Katzen können unangenehm starke und scharfe Gerüche nicht ausstehen. Wenn du zwei bis drei Lieblingsplätze der Katze im Garten ausgemacht hast, solltest du genau hier beginnen. Apfelessig, schwarzer Pfeffer oder Knoblauchzehen sind eine gute Wahl. Ihr starker und intensiver Geruch ist für Katzen mehr als störend. Verteile alles gut an den betroffenen Stellen und vergrabe auch ruhig ganze Knoblauchzehen in der Erde. Kaffeesatz eignet sich tatsächlich eher weniger, da er nicht ganz durchgetrocknet oft für Schimmel in der Pflanzenerde sorgen kann. Wer möchte, kann auch spezielles Katzengranulat im Fachhandel erwerben und verteilen. Es verbreitet über einen längeren Zeitraum einen intensiven Knoblauchgeruch.
  2. Wasser: Katzen meiden Wasser, wo es nur geht. Ihr Fell ist ihre natürliche Isolation gegen Kälte und Wind. Wird es nass, saugt es sich schnell voll und es dauert lange, bis es wieder trocknet. Wenn Katzen in den Garten kommen, solltest du sie daher nicht mit dem Gartenschlauch abspritzen, sondern lediglich abschrecken. Sie werden sich schnell merken, dass dieser Garten nicht angenehm für sie ist und fernbleiben.
  3. Der Harfenstrauch: Diese Pflanze ist auch unter dem Namen "Verpiss- dich-Pflanze" bekannt. Die Nesseln des Strauchs enthalten ätherische Öle, wie beispielsweise Menthol. Dieser intensive Geruch wird von Katzen gemieden. Pflanze den Harfenstrauch am besten zwischen andere Pflanzen und an den Lieblingsplätzen der Nachbarskatze.
  4. Mach es ungemütlich: Katzen verrichten ihr Geschäft am liebsten auf trockenem, weichen Untergrund. Daher sind auch Blumenbeete und Sandkästen in der Regel ihre Lieblingsplätze. Wenn du die Beete jedoch schön feucht hältst, ein Netz darüber spannst und den Sandkasten abdeckst, wird es für die Katze schwer. Sie hat nun kaum noch eine Möglichkeit, es sich gemütlich zu machen und wird schnell müde, diesen Garten aufzusuchen. Außerdem verhinderst du so, dass deine Kinder im Sandkasten mit den Hinterlassenschaften der Katze in Berührung kommen. Hier bietet sich vor allem ein Sandkasten mit zwei Hälften oder mit einer integrierten Abdeckung an.
  5. Der Katzenschreck: Inzwischen gibt es diverse Alarmgeräte mit Bewegungsmeldern, die speziell gegen Katzen wirken. Oftmals mit Ultraschall ausgestattet, lösen sie ein für die Katze unangenehmes Geräusch aus. Die Geräte sind oftmals nicht ganz günstig, aber sie wirken in der Regel recht effektiv.
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Egal, für welche der vorgestellten Möglichkeiten du dich entscheidest, du schadest du den liebevollen Vierbeinern nicht und kannst dennoch deinen Garten ausreichend schützen.

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