Brand an Schule in Heuchelhof: Am Dienstag (16.03.2021) ist im Würzburger Stadtteil Heuchelhof ein Feuer in einer Grundschule ausgebrochen. Wie die Feuerwehr Würzburg berichtet, wurden die Einsatzkräfte gegen 11.00 Uhr zur Volksschule Heuchelhof gerufen.

Als die Feuerwehr mit einem Großaufgebot am Brandort eintraf, hatte die Schulleitung das Gebäude bereits geräumt und dichter Rauch kam aus dem Gebäude. Alle Schüler und Lehrer wurden rechtzeitig in Sicherheit gebracht und wurden vom Rettungsdienst betreut. Keiner der Schüler wurde verletzt.

Update vom 19.03.2021, 11.40 Uhr: Ursache ermittelt - Erstklässler hat gezündelt

Nach dem Brand in der Schule in Würzburg ist die Ursache nun geklärt. Ein sechsjähriger Erstklässler hatte auf der Toilette gezündelt, wie die Polizei am Freitag (19. März 2021) bestätigte. Dabei fing der Papierspender Feuer und durch einen Desinfektionsspender in der Nähe beschleunigte sich anschließend der Brand. 

Die Würzburger Volksschule am Heuchelhof konnte am Dienstag (16. März 2021) zügig evakuiert werden. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Der Sachschaden belaufe sich laut Polizeiangaben auf etwa 20.000 Euro. Wer für den Schaden aufkommen wird, müsse noch geklärt werden.

Erstmeldung vom 16.03.2021, 13.15 Uhr: Brand in Grundschule Heuchelhof - Ursache derzeit unklar

Der Brand war im Bereich der Toilette ausgebrochen. Die Feuerwehrleute konnten den Brandherd schnell ausfindig machen und die Flammen unter Kontrolle bringen. Der Flur war jedoch stark verraucht und musste mit einem Hochdrucklüfter vom Rauch befreit werden. Die Ursache für das Feuer ist derzeit noch unklar, die Polizei hat dazu die Ermittlungen aufgenommen.

Drei Menschen wurden vorsorglich vom Rettungsdienst behandelt, mussten jedoch nicht ins Krankenhaus. Die Lehrer und Schüler wurden in einem naheliegenden Kirchengebäude untergebracht, wo die Eltern ihre Kinder abholen können.

Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Rottenbauer, Reichenberg und der Berufsfeuerwehr Würzburg vor Ort. Der Rettungsdienst war ebenfalls mit einem Großaufgebot aller Hilfsorganisationen im Einsatz.