In Würzburg gab es am Mittwochabend mehrere Demonstrationen in der Stadt. Darunter waren Anhänger der Querdenker-Szene sowie Gegendemonstranten.
Würzburg: Mehrere Menschenansammlungen mit unterschiedlichen Botschaften in der Stadt
Querdenker treffen auf Grüne Jugend und Gegenprotest
Polizei gelingt es, Eskalationen zu hindern
Am Mittwochabend (8. Dezember 2021) hatte die Polizei in Würzburg alle Hände voll zu tun, mehrere demonstrierende Gruppen in Schach zu halten. Doch der Abend verlief ohne kritische Zwischenfälle, teilt die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt mit.
Würzburg: Querdenker und Grüne Jugend protestieren - Polizei dirigiert die Gruppen
Gegen 17:30 Uhr hielt zunächst die Grüne Jugend Würzburg eine stationäre Versammlung am Unteren Markt unter dem Motto „Impfen heißt Solidarität!“ ab. Diese Versammlung verlief ohne Störungen, löste sich gegen 18:30 Uhr jedoch spontan auf, um sich der anwesenden Querdenkerszene zu widmen.
Rund 100 Personen - zum Großteil aus der örtlichen Querdenker-Szene - hatten sich parallel ebenfalls am Unteren Markt eingefunden. Kurz darauf setzte sich diese Gruppe in Bewegung, um offensichtlich zu einem Spaziergang aufzubrechen. Die Polizei hat in den vergangenen Wochen Erfahrungen mit solchen Ereignissen gesammelt und daher dieses Verhalten erwartet. Mehrere Absperrungen sollten den Aufzug stoppen, denn die Polizei erwartete Verstöße gegen die bestehende Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in der Gruppe mit einer hohen Zahl an Teilnehmer*innen.
Die Demonstrierenden wurden in der Folge zurück zum Unteren Markt dirigiert. Der Polizeiführer bot ihnen gegen 18:20 Uhr an, sich spontan auf einer zugewiesenen Fläche am Oberen Markt unter Einhaltung von Mindestabständen stationär zu versammeln. Dieser Möglichkeit nahm die Gruppe schließlich wahr. Vertreter des Ordnungsamtes der Stadt Würzburg waren ebenfalls vor Ort und unterstützten die Maßnahmen der Polizei.
Gegenprotest zu Querdenkern findet sich zusammen
In der Folge formierte sich gegen diese Spontanversammlung der Querdenkerszene ein Gegenprotest mit rund 100 Personen. Beide Gruppierungen konnte die Polizei durchgehend voneinander trennen. Der Fokus verlagerte sich schließlich wieder auf den Unteren Markt. Eskalationen konnten vermieden werden.
Sowohl am Oberen als auch am Unteren Markt kam es zu lautstarken, stellenweise aber auch inhaltlichen Diskussionen zwischen den beiden Lagern. Während den Versammlungen kam es lediglich zu zwei Beleidigungstatbeständen zwischen Personen der widerstreitenden Parteien, die polizeilich aufgenommen wurden.
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