Nach dem Brand in einer Gefängniszelle der Justizvollzugsanstalt Würzburg hat die Kriminalpolizei die Brandursache geklärt. Die Kripo schließt einen technischen Defekt und die Einwirkung Dritter aus.
Vergangene Woche, am 27. September 2018, war in der Justizvollzugsanstalt Würzburg gegen 1 Uhr nachts in einer Zelle ein Brand ausgebrochen. Das Feuer löste einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr, Rettungskräften und Justiz in der Haftanstalt aus.
Ermittlungen erfolgreich
Noch in der betreffenden Nacht hatte die Kriminalpolizei Würzburg die Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen. Nach intensiver Auswertung der Brandspuren steht zweifelsfrei fest: Der 70-jährige Insasse hat das Feuer selbst gelegt. Laut Polizeiangaben soll der Brand entstanden sein, da der Mann seine Matratze entzündet hat. Der 70- Jährige liegt immer noch mit schweren Brandverletzungen in einer Klinik. Sein Zustand sei kritisch.
Neben dem Mann waren zwei weitere Insassen, fünf Justizbeamte sowie zwei Polizisten bei dem Feuer durch Brandgase verletzt worden. Die Zelle , in der das Feuer ausgebrochen war, muss renoviert werden.