Große Aufregung in Würzburg: Ein 37 Jahre alter Mann hat in einer Bankfiliale im Stadtteil Heidingsfeld einen Bombenalarm ausgelöst. Er wurde mittlerweile festgenommen, wie die Polizei mitteilte.

Demnach kam der 37-Jährige am Montagnachmittag (17. Oktober 2022) gegen 15.40 Uhr mit einem Gepäckstück in die Bank und behauptete, darin befinde sich eine Bombe. Mitarbeiter der Bank alarmierten daraufhin die Polizei. Diese rückte mit mehreren Streifenbesatzungen zum Rathausplatz aus und nahm den Mann kurz darauf noch in der Bank fest. Zudem wurde vorübergehend die nähere Umgebung abgesperrt und der Busverkehr gestoppt.

Bombenalarm in Würzburg: Polizei untersucht Gepäckstück

Schnell habe sich jedoch herausgestellt, dass die Drohung nicht ernstzunehmend gewesen sei und sich im Gepäck keine Bombe befunden habe, teilte das Polizeipräsidium Unterfranken mit. Es war auch ein Sprengstoffhund im Einsatz. Es habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung bestanden. Die gesperrten Bereiche konnten gegen 17.15 Uhr wieder vollständig freigegeben werden.

Gegen den Tatverdächtigen ermittelt nun die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter anderem wegen des Verdachts der Bedrohung und auch der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Er wurde in ein Bezirksklinikum gebracht.

red/dpa

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