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Vorsicht auf Würzburger Straßen: Amphibien wandern wieder


Autor: Redaktion

Würzburg, Donnerstag, 12. März 2026

Kröten und Frösche sind unterwegs. Autofahrer in Würzburg sollten vorsichtig fahren.


Mit den steigenden Temperaturen beginnen wieder die alljährlichen Wanderungen von Kröten und Fröschen. In feuchtmilden Abendstunden wandern die Amphibien aus ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern. Ihr mühsamer Weg ist oft mehrere Kilometer lang und führt dabei häufig auch über belebte Straßen, die beim Überqueren für die Tiere zu einer tödlichen Gefahr werden können. Mitarbeiter der Stadt Würzburg haben deshalb an den betroffenen Straßenabschnitten Warnschilder aufgestellt.

Der Fachbereich Umwelt der Stadt Würzburg bittet alle Verkehrsteilnehmer: Sehen Sie das Schild "Amphibienwanderung", dann nehmen Sie den Fuß vom Gaspedal und setzen Sie die Geschwindigkeit deutlich herab. Eine vorsichtige Fahrweise schützt nicht nur die Tiere, sondern auch die Freiwilligen, die den Kröten beim Überqueren der Straße helfen.

An folgenden Straßenabschnitten ist mit Amphibienwanderungen zu rechnen

Dürrbachtal im Abschnitt zwischen den Stadtteilen Oberdürrbach und Unterdürrbach
in stadtauswärtiger Fahrtrichtung: im Bereich des Spielplatzes
in stadteinwärtiger Fahrtrichtung: in Höhe der kath. Kirche St. Josef

Schafhofstraße/Oberdürrbach
In der Schafhofstraße aus Richtung Oberdürrbach (Höhe Tennisplatz) kurz hinter der Gemarkungsgrenze Veitshöchheim

Kreisstraße Würzburg 21 zwischen Oberdürrbach und Veitshöchheim Leutfresserweg
in stadtauswärtiger Fahrtrichtung: westlich der Einmündung Weg zur neuen Welt
in stadteinwärtiger Fahrtrichtung: in Höhe der Einmündung Friedbergweg

Steinbachtal in stadtauswärtiger Richtung nach der Kirche St. Bruno

Schießplatzstraße (Steinbachtal) in beiden Fahrtrichtungen

Tannenrainsträßchen (Steinbachtal)

Giebelstadter Steige in Höhe des Golfplatzes in beiden Fahrtrichtungen

Berner Straße in Höhe des Biotopbereiches "Seelein" in beiden Fahrtrichtungen

Heriedenweg und Walldürner Weg in Richtung Stadtwald.

Die untere Naturschutzbehörde macht darauf aufmerksam, dass durch die Zerstörung ihrer Lebensräume und die enorme Verkehrsdichte die Amphibienbestände bedrohlich geschrumpft sind. Seit vielen Jahren stehen Amphibien deshalb unter besonderem gesetzlichen Schutz.

Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung.