Verfolgungsjagd auf der A3 bei Würzburg: 33-Jähriger beschädigt drei Streifenwagen

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Ein 33-jähriger VW-Golf-Fahrer lieferte sich auf der A3 bei Würzburg eine Verfolgungsjagd mit der Polizei.
Ein 33-jähriger VW-Golf-Fahrer lieferte sich auf der A3 bei Würzburg eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Symbolbild.
Symbolbild: Tacho
geralt / pixabay.com

Ein 33-Jähriger lieferte sich auf der A3 bei Würzburg eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Insgesamt wurden dabei drei Streifenwagen beschädigt. Die Beamten suchen nach einem ganz bestimmten Zeugen für das Strafverfahren gegen den 33-jährigen Fahrer.

In der Nacht von Freitag (18. Februar 2022) auf Samstag (19. Februar 2022) hat sich ein 33-jähriger Fahrer eines VW-Golfs mehrfach der Polizei widersetzt, als die Beamten ihn auf der A3 kurz vor Würzburg anhalten und kontrollieren wollten. Grund für die Kontrolle waren die zur Fahndung ausgeschriebenen Kennzeichen des VW-Golfs, auf die die Beamten der Polizeiinspektion Aschaffenburg aufmerksam geworden waren. 

Auf Höhe der Tank- und Rastanlage Spessart-Süd an der A3 gaben die Beamten erstmalig ein Anhaltesignal. Der Fahrer reagierte darauf allerdings nicht und setzte seine Fahrt in Richtung Würzburg einfach fort. Die nächsten beiden Aufforderungen ignorierte der 33-Jährige ebenfalls. Als die Beamten den Mann ein viertes Mal aufforderten, anzuhalten, beschleunigte der Fahrer plötzlich und rammte eines der Einsatzfahrzeuge. An der Abfahrt Heidingsfeld fuhr er schließlich auf die B19 ab und fuhr Richtung Giebelstadt. 

33-Jähriger beschädigt bei Verfolgungsjagd auf A3 drei Streifenwagen: Bestimmter Zeuge gesucht

Am Ausbauende der Bundesstraße von vier auf zwei Fahrstreifen überholte der 33-Jährige einen vor ihm fahrenden Streifenwagen. Nur durch eine Vollbremsung konnten die Polizeibeamten verhindern, dass der Golf frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert. Auch nach diesem Beinahe-Unfall setzte der Fahrer seine Fahrt fort, wie die Polizei in einer Pressemitteilung am Montag (21. Februar 2022) berichtet. 

Über verschiedene Straßen und Feldwege kehrte er schließlich auf die A3 zurück und setzte seinen Weg in Richtung Frankfurt fort. Kurze Zeit später überfuhr der 33-Jährige eine durchgezogene Linie, touchierte einen Streifenwagen, drehte sich und kam schließlich zum Stehen. Der Fahrer wie auch sein 32-jähriger Beifahrer konnten anschließend widerstandslos vorläufig festgenommen werden, so die Polizei. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges stellte die Polizei eine geringe Menge Marihuana sicher. Einen während der Fahrt aus dem Fenster geworfenen Schlagring hatten die Beamten ebenfalls sichergestellt. 

Gegen den 33-Jährigen wurde ein Haftbefehl erlassen, er kam anschließend in eine JVA. Sein 32-jähriger Beifahrer wurde laufen gelassen. Bei den insgesamt fünf Anhalteversuchen beschädigte der 33-Jährige drei Streifwagen und richtete einen Schaden in Höhe von rund 20.000 Euro an. 

Zeuge für Strafverfahren gesucht: Polizei bittet darum, sich zu melden

Von besonderer Bedeutung für das Strafverfahren ist der Fahrer des auf der B19 entgegenkommenden Fahrzeuges. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bittet daher den Fahrer, dem in der Nacht zum Samstag gegen Mitternacht auf der B19 bei Giebelstadt ein Fahrzeug auf seinem Fahrstreifen entgegenkam, sich unter Telefonnummer 0931/457-2230 zu melden.