Uniklinikum Würzburg verabschiedet Klinikseelsorgerin in den Ruhestand - "Menschen in ihrer Not aufzufangen"

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Marion Mack (Bildmitte, mit roter Weste) organisierte zweimal jährlich unter dem Titel "Quellentage" spirituelle Wanderungen für interessierte Beschäftigte des Uniklinikums Würzburg.
Uniklinikum Würzburg verabschiedet Klinikseelsorgerin in den Ruhestand
Marion Mack / UKW
Uniklinikum Würzburg verabschiedet Klinikseelsorgerin in den Ruhestand
Marion Mack war von 2015 bis 2024 als Klinikseelsorgerin am Uniklinikum Würzburg tätig.
Uniklinikum Würzburg verabschiedet Klinikseelsorgerin in den Ruhestand
Tobias Mack

Die Seelsorgerin des Uniklinikums Würzburg, Marion Mack, startet in die Freistellungsphase der Altersteilzeit und blickt auf die schönsten Momente ihrer Dienstzeit zurück.

Zum 1. Juni 2024 startete Marion Mack in die Freistellungsphase der Altersteilzeit, wie das Universitätsklinikum Würzburg in einer Pressemitteilung berichtet. Die katholische Klinikseelsorgerin war seit dem Jahr 2015 Teil des Seelsorgeteams des Uniklinikums Würzburg (UKW). „Die schönsten Momente in meiner Dienstzeit waren für mich immer dann, wenn es mir – wie ich glaube, vom Geist Gottes – geschenkt wurde, Menschen durch mein Zuhören und Mitaushalten in ihrer Not aufzufangen“, blickt die 63-Jährige zurück.

Dazu seien manchmal gar keine Worte nötig gewesen, etwa wenn sie durch ein Ritual mit Gebeten und Liedern Trost spenden konnte. „Unvergesslich sind mir auch Momente, in denen mir spontan und wieder vom Geist geschenkt etwas einfiel, das in schweren Situationen alle Beteiligten aufatmen und manchmal sogar eine Leichtigkeit und Heiterkeit aufkommen ließ“, fügt Mack hinzu. Mit großer Freude leitete sie zudem am UKW die AG „Spirituelle Angebote“. Dort wurden beliebte, mittlerweile fest etablierte spirituelle Impulse entwickelt, wie die Sternaktion in der Adventszeit und die Kreuzaktion in der Fastenzeit.

„Ein echtes Highlight im Jahr waren für mich außerdem die beiden Quellentage“, berichtet die Seelsorgerin. Anfangs als Auszeit für die Mitarbeitenden der Palliativstation angeboten, entwickelte sie aus den spirituellen Wanderungen in der Region Mainfranken ein Angebot für alle UKW-Beschäftigten.

Für den kommenden Ruhestand freut sie sich unter anderem auf mehr Zeit für das Klarinette-Spielen, die Familie, die Gartenpflege, Naturerlebnisse und Sport. „Eventuell schreibe ich auch ein Buch mit meditativen Texten“, kündigt Marion Mack an. Darüber hinaus plant sie, am UKW hin und wieder in der seelsorgerischen Rufbereitschaft und bei den Gottesdiensten auszuhelfen.