Am späten Donnerstagabend (12. August 2021) gegen 22.00 Uhr wurde die Einsatzzentrale der Polizei in Unterfranken über einen folgenschweren Verkehrsunfall auf der A3, kurz vor der Anschlussstelle Helmstadt im Kreis Würzburg, informiert. Mehrere Menschen sollen verletzt worden sein. Als Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort ankamen, bot sich ihnen ein Trümmerfeld, das sich über rund 250 Meter erstreckte.

Durch den Unfall, dessen Ursache bislang noch Gegenstand der Ermittlungen ist, wurden neun Menschen verletzt. Sechs Personen wurden leicht verletzt, drei schwer. Für eine 18-jährige Frau, die aus einem Unfallfahrzeug geschleudert wurde, kam jede Hilfe zu spät, wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Freitagmorgen (13. August 2021) in einer Pressemitteilung berichtet. Die 18-Jährige verstarb.

Schwerer Verkehrsunfall endet für junge Frau (18) tödlich - neun weitere Menschen verletzt

 "Ich habe den Warnblinker rein und dicht gemacht. Habe mich quer auf die Fahrbahn gestellt, dass keiner mehr durchfahren kann", schildert ein Ersthelfer und Lkw-Fahrer seine Reaktion gegenüber NEWS5. Die Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried, die durch zwei Sachverständige unterstützt wird. Neben zahlreichen Streifen der Polizei und der zuständigen Staatsanwältin befanden sich rund 120 Rettungskräfte, darunter fünf Notärzte und ein leitender Notarzt am Ereignisort.

Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Nürnberg für die Dauer der Unfallaufnahme für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.

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