• Coronavirus: Infektionsnachverfolgung ist das A und O
  • Luca-App: Zur Registrierung in Restaurants, Cafés und im Einzelhandel
  • Aber was ist mit den Menschen, die kein Smartphone besitzen?
  • Jetzt gibt es eine besondere Lösung

Der wichtigste Faktor bei der Coronavirus-Bekämpfung ist neben der Impfung die Infektionsnachverfolgung. Denn nur, wenn die Kontaktpersonen einer infizierten Person ermittelt werden können, können Infektionsketten schnell und sicher unterbrochen werden. Eine Möglichkeit für die kontaktlose Nachverfolgung stellen die Smartphone-Apps dar. Beispielsweise die "Corona-Warn-App" oder auch die Luca-App. Welche Vor- und Nachteile die Apps haben, haben wir bereits geprüft. Das Gesundheitsamt der Stadt und des Landkreises Würzburg verwendet „Luca“ beispielsweise seit der Empfehlung durch das Bayerischen Gesundheitsministeriums Anfang Mai 2021. 

Gute Nachrichten: Luca-App ganz ohne Smartphone nutzbar

Mit der Luca-App können sich Gäste bei teilnehmenden Restaurants, Cafés und im Einzelhandel registrieren. Der Besuch der Lokalität wird anschließend in der App gespeichert. Wird ein Besucher positiv auf das Coronavirus getestet, kann mithilfe der App die sogenannte "Historie" des Patienten abgefragt werden. Sprich: Dadurch wird automatisch ermittelt, wen der Infizierte angesteckt haben kann. 

Die Voraussetzung dafür ist aber ein Smartphone mit installierter Luca-App. Die Stadt Würzburg hat sich nun überlegt, wie auch Personen, die nicht über ein Smartphone mit der App verfügen, die digitale Nachverfolgung in Anspruch nehmen können. 

Das Ergebnis: Der Luca-Schlüsselanhänger. Der kann nach einmaliger Registrierung auf seinen Nutzer bei teilnehmenden Betrieben eingesetzt werden. Der Schlüsselanhänger wird bei den Betreibern dann – ähnlich wie beim Smartphone - mit einem Handscanner oder einem Tablet bzw. Smartphone gescannt. Dadurch werden die zuvor registrierten Kontaktdaten der Besucher erfasst. Auch das weitere Prozedere sei der App-Version angeglichen, so die Stadt Würzburg in einer Pressemitteilung. 

Luca-App ganz neu: 3000 Luca-Schlüsselanhänger

Damit alle Bürgerinnen und Bürger Zugang zur digitalen Kontaktdatenerfassung, auch ohne teures Smartphone, bekommen, hat der Landkreis Würzburg 3000 Luca-Schlüsselanhänger beschafft. 
Diese wurden nach Einwohnern gestaffelt an Landkreisgemeinden ausgegeben. Die Gemeinden können die Schlüsselanhänger nun an interessierte Bürgerinnen und Bürger ohne Kosten verteilen. 

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Der Culture4Life GmbH, den Betreibern und Inhabern der App zufolge, wird zudem "bald" eine Möglichkeit für Nutzerinnen und Nutzer geben, die Schlüsselanhänger über einen Webshop zu erwerben.

 "Wir möchten dazu beitragen, dass die wiedergewonnene Freiheit möglichst früh beginnen kann. Und den Grundstein hierzu legt neben der Einhaltung der AHA+L-Regeln auch in der möglichst lückenlosen Kontaktdatenerfassung. Die ermöglicht unserem Gesundheitsamt eine schnelle Kontaktnachverfolgung. Aus diesem Grund haben wir uns dafür entschieden, Luca-Schlüsselanhänger zu erwerben und über unsere Gemeinden an die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis auszugeben", sagte Landrat Thomas Eberth.

Gemeinsam gegen das Coronavirus

Der Landkreis stellt den Bürgerinnen und Bürgern zudem eine Registrierungsanleitung sowie ein Erklärvideo zur Verfügung.

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