Vom 4. bis 6. Juni 2024 findet im Großraum Giebelstadt eine Fallschirmsprungdienst-Übung der Bundeswehr statt. Das Landratsamt Würzburg gibt wichtige Informationen für Anwohner bekannt.
In der Zeit von Dienstagmorgen, 4. Juni, bis Donnerstagabend, 6. Juni 2024, findet eine Fallschirmsprungdienst-Übung mit etwa 50 Soldatinnen und Soldaten der 3. Inspektion der Infanterieschule Hammelburg statt, wie das Landratsamt Würzburg in einer Pressemitteilung informiert. Der Absprung findet in freiem Gelände im Großraum Giebelstadt statt.
Einschränkungen sind aufgrund der geringen Truppenstärke und der Übung im freien Gelände nicht zu erwarten. Das Landratsamt Würzburg bittet die Bevölkerung, sich von der übenden Truppe fernzuhalten. Auf die Gefahren, die von liegengebliebenem Übungsmaterial, insbesondere von Fundmunition und sonstigen Sprengmitteln ausgehen, wird besonders hingewiesen. Funde dieser Art sind der nächsten Polizeidienststelle zu melden.
Jagdberechtigte werden darum gebeten, ihrer Tätigkeit im Zeitraum der Manöverübung besonders aufmerksam nachzukommen. Der zeitweise Aufenthalt von übenden Truppenteilen in ausgewiesenen Jagdrevierbereichen ist nicht gänzlich auszuschließen. Von Gaststreitkräften allein oder gemeinsam mit der Bundeswehr verursachte Schäden (gemeinsame Manöver) werden von der zuständigen Schadensregulierungsstelle des Bundes bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Regionalbüro Ost Erfurt unter der Telefonnummer 0361 3482-0 oder per Mail SRB-Ost@bundesimmobilien.de abgewickelt.
Von der Bundeswehr allein verursachte Schäden sind bei der örtlich zuständigen Gemeindeverwaltung anzumelden. Diese leitet die Anträge an das jeweils zuständige Bundeswehr-Dienstleistungszentrum weiter, von welchem die weiteren Schritte zur Zahlung der Entschädigung veranlasst werden. Weitere Informationen zur Abwicklung von Manöverschäden sind unter https://www.bayernportal.de/dokumente/leistung/10553265494?localize=false zu finden.