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E-Zigaretten-Entsorgung: Würzburger Behörde über Gefahren


Autor: Redaktion

Würzburg, Mittwoch, 19. August 2026

Die falsche Entsorgung von E-Zigaretten kann große Gefahren mit sich bringen. Das Würzburger Landratsamt weist deshalb auf den richtigen Umgang hin.


Klein, handlich und schnell entsorgt? Bei E-Zigaretten ist genau das ein Problem. Die enthaltenen Akkus beziehungsweise Batterien können bei falscher Entsorgung beschädigt werden und Brände verursachen. Ausgediente E-Zigaretten, häufig auch als Vapes bezeichnet, gehören deshalb nicht in den Restmüll. Für Verbraucherinnen und Verbraucher gibt es verschiedene kostenlose Rückgabemöglichkeiten, zugleich gelten für Vertreiber konkrete Rücknahmepflichten.

Seit dem 1. Juli 2026 können Verbraucherinnen und Verbraucher ausgediente E-Zigaretten kostenlos bei Vertreibern zurückgeben, die entsprechende Produkte innerhalb der vergangenen sechs Monate angeboten haben. Die Rückgabe ist unabhängig davon möglich, ob gleichzeitig eine neue E-Zigarette gekauft wird.

Auch beim Verkauf über Automaten muss eine Rückgabemöglichkeit angeboten werden. Wer E-Zigaretten beispielsweise an einem Snack-Automaten kauft, muss dort auch eine entsprechend gekennzeichnete Sammelmöglichkeit für ausgediente Geräte vorfinden.

Zusätzlich können alte E-Zigaretten kostenlos bei Händlern abgegeben werden, die Akkus beziehungsweise Batterien im Sortiment führen. Eine weitere Möglichkeit bieten die kommunalen Wertstoffhöfe, die ausgediente E-Zigaretten ebenfalls kostenfrei und fachgerecht entgegennehmen.

Anlass für den Hinweis sind vermehrte Anfragen zur richtigen Rückgabe und Entsorgung von E-Zigaretten, die den Fachbereich Immissionsschutz und Abfallrecht zuletzt erreicht haben.

Eine fachgerechte Entsorgung ist insbesondere aus Sicherheitsgründen wichtig. Akkus und Batterien dürfen grundsätzlich nicht über den Restmüll entsorgt werden. Wenn diese bei der Sammlung, beim Transport oder bei der weiteren Behandlung der Abfälle beschädigt werden, können Kurzschlüsse entstehen und Brände ausgelöst werden.

Dieses Risiko besteht auch bei den in E-Zigaretten verbauten Akkus. Werden ausgediente Geräte über die vorgesehenen Rückgabestellen entsorgt, können solche Gefahren vermieden und die enthaltenen Materialien ordnungsgemäß verwertet beziehungsweise entsorgt werden.

Um Abfälle von vornherein zu vermeiden, empfiehlt der Fachbereich zudem, nach Möglichkeit auf wiederverwendbare E-Zigaretten statt auf Einwegprodukte zurückzugreifen.

Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung.