Würzburg: Partnerin brutal getötet? Lebenslange Haft für Vater
Autor: Alexander Milesevic, Agentur dpa
Würzburg, Freitag, 13. Februar 2026
Kontrolle, Drohungen, tödliche Eifersucht: Der Partner einer zweifachen Mutter ist enorm eifersüchtig - später ist die Frau tot. Nun ist in Würzburg das Urteil gegen den Mann gefallen.
Update vom 13.02.2026: Lebenslange Haft für tödliche Messerstiche auf Partnerin
Mehr als zehn Monate nach dem gewaltsamen Tod einer Frau hat das Landgericht Würzburg einen Mann zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt. Der 45-Jährige hatte im Prozess die Tat über seinen Verteidiger gestanden. Die Kammer nimmt an, dass der Mann den Mord an seiner gleichaltrigen Partnerin länger geplant und sie aus Eifersucht in Würzburg umgebracht hatte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslange Haft und die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld gefordert. Die Verteidigung hatte auf Totschlag plädiert, jedoch keine bestimmte Anzahl von Haftjahren genannt.
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Nach Darstellung der Anklage fügte der Aserbaidschaner der Frau am 8. April 2025 zahlreiche Stichverletzungen mit drei Messern zu und strangulierte sie. Vor der Tat soll sich das Paar, das sich 2012 kennengelernt haben soll, häufiger gestritten haben und auch zeitweise getrennt gewesen sein. Die Frau hatte zwei Töchter, eine davon mit dem Angeklagten.
Update vom 27.01.2026: Mann soll Partnerin erstochen haben - Staatsanwaltschaft fordert harte Strafe
Mehr als neun Monate nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in Würzburg hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe für den Angeklagten gefordert. Zudem sollte die besondere Schwere der Schuld festgestellt werden, sagte Oberstaatsanwalt Thorsten Seebach vor dem Landgericht Würzburg. Damit wäre eine Entlassung des heute 46-Jährigen nach 15 Jahren Haft nahezu ausgeschlossen.
Die Nebenklage schloss sich der Forderung der Staatsanwaltschaft an. Die Verteidigung soll am 13. Februar plädieren. An diesem Tag ist dann auch das Urteil möglich. Der Angeklagte steht wegen Mordes vor Gericht. Der frühere Partner des Opfers hatte zu Prozessauftakt zu den Vorwürfen geschwiegen, sein Verteidiger hatte die Tat aber später im Namen seines Mandanten eingeräumt. Die Ermittler vermuten, dass der Mann die 45-Jährige aus Eifersucht getötet hat.
Nach Darstellung der Anklage fügte der Aserbaidschaner der Frau am 8. April 2025 dutzende Stichverletzungen mit drei Messern zu und strangulierte sein Opfer. Vor der Tat soll sich das Paar, das sich 2012 kennengelernt haben soll, öfter gestritten haben und auch zeitweise getrennt gewesen sein. Die Frau hatte zwei Töchter, eine davon mit dem Angeklagten.
Update vom 11.01.2026: Partnerin aus Eifersucht getötet? Angeklagter schweigt
Rund neun Monate nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in Würzburg hat ihr wegen Mordes angeklagter früherer Partner zu Prozessauftakt geschwiegen. Die Tochter der getöteten 45-Jährigen sagte vor dem Landgericht Würzburg, ihre Mutter habe noch eine Woche vor der Tat gewollt, dass der Mann aus ihrer Wohnung ausziehe. Der Angeklagte ist nicht der Vater der 25-jährigen Frau.