Er floh mit über 200 km/h, schaltet seine Scheinwerfer aus und raste über eine rote Ampel: Ein 20-jähriger Raser beschäftigte in der Nacht auf Donnerstag die Polizei in Schweinfurt.
Mit über 200 km/h ist ein 20-Jähriger am Mittwoch in Schweinfurt vor der Polizei geflüchtet. Dabei soll der junge Autofahrer auch über eine rote Ampel gefahren und andere Menschen gefährdet haben. Die Polizei musste die Verfolgung nach eigenen Angaben zunächst abbrechen - konnte den Raser jedoch später noch aufspüren.
Zuvor wollte eine Polizeistreife gegen 23.30 Uhr den Fahrer eines BMWs der 5er Baureihe in der Landwehrstraße kontrollieren. Der Fahrer entzog sich jedoch zunächst der Verkehrskontrolle und flüchtet mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und äußerst rücksichtslosem Fahrverhalten.
Ohne zu bremsen über rote Ampel gerast
Als der Fahrer das Anhaltesignal im Rückspiegel sah, beschleunigte er und flüchtete die Landwehrstraße stadtauswärts. Die Ampel zur Ernst-Sachs-Straße überfuhr der Fahrer bei Rotlicht ohne auch nur geringfügig abzubremsen und gefährdete hierbei andere Verkehrsteilnehmer. Auf der Hahnenhügelbrücke flüchtete der Fahrer mit über 200 km/h.
Nachdem der Fahrer weiter beschleunigte und auch seine Scheinwerfer hierbei ausschaltete musste die Verfolgung aufgrund des äußerst rücksichtlosem Fahrverhaltens und der Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer zunächst abgebrochen werden.
Polizei entdeckt 20-Jährigen in anderem Auto
Da das Kennzeichen bekannt war wurde zunächst die Halteranschrift angefahren. Im weiteren Verlauf konnte der Fahrer des flüchtigen Pkws im Fahrzeug eines Freundes kontrolliert werden. Der Beschuldigte räumte die Fahrt gegenüber den Beamten ein.
Der Führerschein des 20-Jährigen wurde beschlagnahmt. Die PI Schweinfurt ermittelt nun unter anderem wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennen gegen den Beschuldigten.
Die Strafe wird hier wieder lächerlich niedrig bleiben, da ja nieman ums Leben kam. Hier ist eine drastische Strafverschärfung und Anheben der Mindeststrafen dringends angeagt = zwingender, ersatzloser Einzug/Beschlagnahme des Fahrzeuges als Tatwaffe zu Gunsten der Staatskasse / Bei Leihwägen Geldstrafe in gleicher Höhe + Verurteilung stets wegen "versuchtem Mord" = mehrjährige Haft ohne Bewährung anzusetzen, Das sind gemeingefährliche Kriminielle, die bewusst das Leben Anderer gefährend.
Sie sollten bedenken, das es auch in Amerika immer noch zu Gesetzesverstößen kommt trotz Gefängnis und Todesstrafe. Hier muss anders Sangtioniert werden. Wegsperren hilft in den wenigsten Fällen und ist nur eine kurze Lösung des eigentlichen Problems. Und was mir bei den Nachrichten immer wieder auffällt, dass nur die Straftat im Raum steht und die wirklichen Hintergründe fast gänzlich fehlen. Das kommt immer öfter vor und schlimm wird es dann, wenn keiner mehr fragt wieso oder warum?