Stoßgebet auf der A9 bei Nürnberg: Unfall mit stehendem Wagen auf Mittelspur
Autor: Redaktion
Fischbach, Freitag, 28. August 2026
Ein stehendes Fahrzeug auf der Autobahn bei Nürnberg und eine Fahrerin, die angeblich durch das Dachfenster betet: Das führte zu mehreren Notrufen - und schließlich zu einem Unfall.
Auf der A9 in Richtung München ereignete sich nahe der Anschlussstelle Fischbach (Nürnberg) ein Verkehrsunfall, der laut Polizeibericht durch das auffällige Verhalten einer 59-jährigen Autofahrerin ausgelöst wurde. Die Frau stoppte ihr Fahrzeug auf dem mittleren Fahrstreifen, was vermutlich auf einen Spritmangel zurückzuführen war.
Im Anschluss zeigte sie ein höchst ungewöhnliches Verhalten, das die Polizei wie folgt beschreibt: Sie stellte sich auf ihre Sitze, um durch das geöffnete Dachfenster zu schauen, und vollzog betende Gesten in Richtung Himmel. Dieses Verhalten führte zu mehreren Notrufen.
Kleintransporter bemerkt stehenden Wagen auf der A9 zu spät
Ein 61-jähriger Fahrer eines Kleintransporters bemerkte das stehende Fahrzeug zu spät. Trotz eines Ausweichversuchs nach rechts kollidierte er mit dem Heck des stehenden Wagens. Obwohl beide Fahrzeuge durch den Zusammenstoß stark beschädigt wurden und nicht mehr fahrbereit waren, blieben beide Beteiligten unverletzt.
Der entstandene Sachschaden wird auf einen unteren fünfstelligen Bereich geschätzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Zur Unfallaufnahme musste die Fahrbahn teilweise gesperrt werden. Zur Unterstützung war die Freiwillige Feuerwehr vor Ort. Aufgrund des Vorfalls muss sich die 59-jährige Fahrerin wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.