Hilpoltstein (ots) -
Gegen 20:50 Uhr meldeten sich mehrere Verkehrsteilnehmer bei der Polizei und teilten jeweils Reifenschäden mit. Die Fahrzeuge waren zuvor auf der A9, zwischen dem AK Nürnberg-Ost und der Anschlussstelle Hilpoltstein in beide Fahrtrichtungen unterwegs gewesen.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass teilweise Fahrzeuge bereits im Vorfeld durch Abschleppdienste auf Grund vergleichbarer Schäden abgeschleppt worden waren.
Beamte der Verkehrspolizei Feucht führten daraufhin im betreffenden Bereich in beide Fahrtrichtungen sogenannte Sperrfahrten durch (Fahrt eines Streifenfahrzeugs mit Warnzeichen an den nachfolgenden Vekehr zur Drosselung der Geschwindigkeit), welche jeweis rund eine Stunde aufrecht erhalten wurden. Im Zuge dessen sammelten die Beamten insgesamt rund 250 Metallteile (Nägel, Winkel, Schrauben) von den Fahrbahnen.
Diese wurden in verschiedenen Bereichen, jeweils in größerer Ansammlung, auf dem rechten Fahrstreifen, an Einfahrten bzw. Anschlussstellen und auf dem Standstreifen festgestellt.
Nach aktueller Einschätzung muss davon ausgegangen werden, dass die Metallteile primär durch einen Beifahrer während der Fahrt vorsätzlich auf die Fahrbahn geworfen wurden.
Die Verkehrspolizei Feucht hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenvekehr übernommen. Die Beamten bitten zum einen um Zeugenhinweise. Zudem werden etwaige weitere Geschädigte gebeten, sich unter der Rufnummer 09128 9197-0 zu melden.