Aus ihren Lieblingsbüchern beim diesjährigen Vorlesefest lasen in der Grund- und Mittelschule Hannelore Ziegler, Christiane Bolz, August Ruck, Wolfgang Schön, Alfons Klüpfel, Andrea Kleinhenz, Susanne Ehmig, Dr. Wolfgang Schneider, Michaela Schleicher, Heidi Schön, Hanns-Gernot Schonder, Rosi Bauer, Manfred Hauer, Esther Weigand und Evi Stäblein. Bei der Aktion "Wir lesen vor - Große für Kleine" handelt es sich um eine Initiative, die im Jahr 2004 von der "Stiftung Lesen" und einer überregionalen Wochen-Zeitung ins Leben gerufen wurde. Die Veranstalter - in Bischofsheim waren das Stefanie Mott und stellvertretende Schulleiterin Eva Maria Werner - möchten auf die Bedeutung des Vorlesens und Erzählens hinweisen.

Das Ziel der langfristig angelegten Initiative ist es, die Vorlesekultur in Deutschland nachhaltig zu stärken und bei Kindern die Leselust zu wecken.
Sie fördert durch Vorlesen und Erzählen den Spaß am Umgang mit Wörtern und Texten und damit die kindliche Sprachentwicklung, denn Lesen ist die wichtigste Schlüsselqualifikation in der Wissensgesellschaft.

Der Vorlesetag fand in Bischofsheim bereits zum zehnten Mal statt. Spannung, Abenteuer, Leid, Kummer, Gefahren, Heldentaten, große Erlebnisse und ganz kleine Alltagssorgen, ein enorme Bandbreite wurde in den verschieden Klassen abgedeckt. Die Schüler entdeckten andere, aufregende Welten. Hanns Gernot Schonder beispielsweise war in der Klasse 5a zu Gast. Er hatte ein Abenteuer des kleinen Vampirs mitgebracht. Die Schüler erfuhren von der Freundschaft zwischen dem Menschenkind Anton und dem Vampirkind Rüdiger.

Anton liebt Gruselgeschichten, besonders über Vampire und so freunden sie sich schnell an, als Rüdiger ihn überraschend besucht. Antons Eltern dürfen jedoch nicht herausfinden, dass Rüdiger ein Vampir ist. Spannend und lustig sind die Geschichten und die Schüler sollten motiviert werden, selbst weiter lesen zu wollen, um noch viel mehr zu erfahren.

Stefanie Mott zeigte sich dankbar für die Unterstützung, die sie bei ihren Leseaktionen erfährt, denn nichts wecke die Leselust von Kindern mehr als der frühzeitige Kontakt mit Büchern und Geschichten. "Die Kinder sollen erleben, wie schön Sprache ist."