Nürnberg: Weniger CO2 und Feinstaub als Ziel - Bund will in den Klimaschutz investieren

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Damit Nürnbergs Luft sauberer wird, unterstützt der Bund unter anderem die Nachrüstung von Diesel-Bussen im öffentlichen Nahverkehr. Symbolfoto: Klaus/Adobe Stock
Damit Nürnbergs Luft sauberer wird, unterstützt der Bund unter anderem die Nachrüstung von Diesel-Bussen im öffentlichen Nahverkehr. Symbolfoto: Klaus/Adobe Stock

Die Bundesregierung will in den Klimaschutz vor Ort investieren. Davon soll auch Nürnberg profitieren.

Die Bundesregierung will nicht nur das erste bundesweite Klimaschutzgesetz in der Geschichte Deutschlands beschließen - auch in den Klimaschutz vor Ort soll investiert werden. Davon profitiert auch Nürnberg, wie die Nürnberger Bundestagsabgeordneten Gabriela Heinrich und Martin Burkert (beide SPD) am Dienstag (29. Oktober 2019) in einer gemeinsamen Pressemitteilung erklären.

Ziel: Weniger CO2 und Feinstaub in Nürnberg

Demnach wird Nürnberg mit rund 367.000 Euro bis Ende 2020 im Rahmen der Förderrichtlinie "Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme" des 1,5 Milliarden Euro schweren Sofortprogramms "Saubere Luft 2017 - 2020" gefördert. Ziel in Nürnberg ist dabei weniger Ausstoß von CO2 und Feinstaub durch Stauvermeidung. Die Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg (VAG) wird hierfür vom Bund bei der Nachrüstung von Diesel-Bussen im öffentlichen Nahverkehr unterstützt.

"Es geht um bessere Luftqualität in den Städten, einen besseren Verkehrsfluss und einen starken ÖPNV", erklärt Martin Burkert. "Es ist gut, dass die Stadt und der Bund dabei Hand in Hand arbeiten. Der Klimaschutz ist eine gemeinsame Aufgabe", so Gabriela Heinrich.

Laut Heinrich und Burkert profitiert die Evangelische Jugend Nürnberg mit ihren 75 Mitarbeitern von der Förderrichtlinie "Elektromobilität". Mit deren Hilfe sollen Dieselfahrzeuge ausgetauscht und elektrische Ladeinfrastruktur aufgebaut werden. Auch Firmen sollen in Nürnberg bei der Umrüstung zugunsten des Klimaschutzes unterstützt werden.