Zahl der Straftaten sinkt in Mittelfranken auf Rekordtief - Ausländerkriminalität steigt seit Jahren
Autor: Redaktion
Nürnberg, Mittwoch, 20. März 2019
Die Polizei hat im Jahr 2018 weniger Straftaten in Mittelfranken registriert. In einem Zehn-Jahres-Vergleich sinkt die Zahl sogar auf ein Rekordtief. Die Ausländerkriminalität steigt allerdings seit Jahren.
Die Polizei in Mittelfranken hat die Kriminalitätsstatistik für 2018 veröffentlicht. Insgesamt ging die Zahl der registrierten Straftaten in Mittelfranken um 3 Prozent zurück, die Polizei erfasste knapp 88.000 Straftaten. Davon wurden mehr als zwei Drittel aufgeklärt (67,1 Prozent), teilt die Polizei mit.
In vielen Bereichen kann die Polizei Rückgänge verbuchen. So sank beispielsweise die Jugendkriminalität um 5,5 Prozent auf 3.222 Tatverdächtige. Gegensätzlich verhält es sich bei der Ausländerkriminalität.
Ausländerkriminalität in Mittelfranken: nahezu kontinuierlicher Anstieg seit 2014
Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg von 36,9 Prozent im Vorjahr auf aktuell 37,6 Prozent an. Dabei hat die Polizei bereits die ausländerrechtlichen Verstöße, wie beispielsweise Verstöße gegen Visumsbestimmungen, herausgerechnet. Der Bevölkerungsanteil dieser Gruppe beträgt in Mittelfranken 13,5 Prozent.
Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg in Mittelfranken, abgesehen von einzelnen leichten Schwankungen, in den vergangenen Jahren insgesamt kontinuierlich an: seit 2014 um 17 Prozent.
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