Das Tierheim Nürnberg hat klare Worte für eine vergangene Rettungsaktion von 45 Tieren: "Seit vielen Jahren mussten sie ihr Leben in katastrophaler Haltung fristen. Missbraucht als Zuchtmaschinen, um mit den Babys Geld zu machen", heißt es in einer Pressemitteilung.

Insgesamt 30 Kaninchen und 15 Hühner hätten die Tierschützer*innen am Mittwoch (23. Februar 2022) in Wilhermsdorf, Landkreis Fürth, "aus schrecklichen Verhältnissen" gemeinsam mit dem Veterinäramt und der Polizei retten können.

Tierheim Nürnberg schildert nach Rettungsaktion "schlechten Zustand der Tiere"

"Nach der ersten tierärztlichen Untersuchung hat sich schnell herausgestellt, in was für einem schlechten Zustand die Tiere sind. Alle sind natürlich unkastriert, die meisten waren extrem kotverschmiert, da sie in ihren eigenen Exkrementen hausen mussten. Die Krallen der Tiere waren viel zu lang und teilweise schon blutig ausgerissen", beschreibt das Tierheim eindrücklich. 

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Das Gefieder der Hühner sei ebenfalls in einem sehr schlechten Zustand, sie seien alle sehr dünn und hätten "sich auf das bereitgestellte Futter gestürzt". Weitere Untersuchungen bei allen Tieren liefen derzeit. "Das erste Mal in ihrem Leben dürfen sie jetzt artgerechtes Futter, artgerechte Haltung und vor allem Fürsorge und Zuwendung erleben und müssen nie mehr als Gebärmaschinen dienen." Aktuell säßen die Tiere noch in Quarantäne.

Sobald die Untersuchungen aber abgeschlossen und die Rammler kastriert sind, seien sie bereit für eine Vermittlung.

Tierheim Nürnberg bittet um Spenden - wegen "immensen Kosten"

"Leider kommen damit wieder immense Kosten auf uns zu", schreibt das Tierheim. Wer es unterstützen möchte, habe folgende Möglichkeiten:

Auch Sachspenden über die Amazon Wunschliste seien im Tierheim Nürnberg willkommen.

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