FCN im Hinrunden-Check: Das sind die Noten für den Club
Autor: Redaktion
Nürnberg, Freitag, 11. Januar 2019
Zwischenzeugnis für die Spieler des 1. FC Nürnberg nach Ende der Hinrunde: Der Club rangiert nach 17. Spieltagen auf dem letzten Tabellenplatz. Zeit für eine Zwischenbilanz.
Der 1. FC Nürnberg legte einen akzeptablen Start in die Fußball-Bundesliga hin: Nach vier Spieltagen befand sich der Aufsteiger auf Rang 8. Doch es folgten zwei deftige Dämpfer (0:7 in Dortmund und 0:6 in Leipzig), eine zunehmend größer werdende Zahl an verletzten Spielern und nur noch wenige Punkte. Die Folge: Der Club ist nach 17 Spieltagen Tabellenletzter.
Dennoch haben einige Spieler in der Hinrunde auf sich aufmerksam gemacht, andere haben noch Steigerungspotenzial. Die Schulnoten 1 und 2 hat im Zwischenzeugnis jedoch kein FCN-Spieler erreicht. Ein Quartett schnitt mit der Note 3+ am besten ab. Benotet wurden die Stammkräfte mit etwa 450 Einsatzminuten in der bisherigen Saison, einzige Ausnahme ist Torwart Christian Mathenia (404 Minuten).
FCN: Nürnbergs Torhüter im Hinrunden-Check
Fabian Bredlow (13 Spiele/0 Tore) Die Nummer 1 zum Saisonstart rückte nach zwei heftigen Niederlagen mit 13 Gegentoren und einigen Wacklern zurück ins zweite Glied. Steht jedoch nach der Knieverletzung von Christian Mathenia, der ihn abgelöst hatte, wieder zwischen den Pfosten - allerdings strahlt Bredlow nach wie vor nicht die Souveränität aus, die das Team vom "letzten Mann" benötigt. Mit 29 gehaltenen Schüssen nur die Nummer 17 im ligaweiten Torwartranking. Note: 4
Christian Mathenia (5/0) War nach seiner Beförderung zur Nummer 1 ein verlässlicher Rückhalt und signalisierte mit seinen Paraden dem Abwehrverbund, dass dieser sofort auf ihn zählen konnte. War indes auch nicht frei von Fehlern Eine Knieverletzung, erlitten beim 2:5 "auf Schalke", bedeutete nach nur fünf Einsätzen in der Meisterschaft und einem im Pokal-Wettbewerb das Hinrunden-Aus. Note: 3-
Die Abwehr: Margreitter mit beeindruckenden Zweikampfwerten
Robert Bauer (11/0) Der Allrounder in der Defensive (links, rechts, innen) und Enrico-Valentini-Back-up präsentierte sich insgesamt sehr flatterhaft und ambivalent; stärkere Momente waren eher selten. Und auch in der Offensive fehlte es der Leihgabe von Werder Bremen häufig an der nötigen Konzentration und Präzision. Note 4-
Tim Leibold (16/0) "Turbo-Tim" wird in der offiziellen Statistik-Datenbank der Fußball-Bundesliga als der Nürnberger Spieler mit den meisten Sprints (400) und den meisten intensiven Läufen (995) geführt. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass sich der Linksverteidiger sehr häufig am Offensiv-Geschehen beteiligt hat - jedoch mit überschaubarer Ausbeute. Und in seinem ursprünglichen Aufgaben- und Kerngebiet hatte er mitunter erhebliche Mühe, seine Gegenspieler unter Kontrolle zu halten. Note: 4
Georg Margreitter (17/1) Der Innenverteidiger gehörte zu den wenigen Konstanten in der Hinrunde. Absolvierte jede Partie - und überzeugte dabei mit einer beeindruckenden Zweikampf-Quote (63,2 Prozent). Gab zusammen mit Lukas Mühl sein Bestes, um den Laden hinten nicht dauerhaft geöffnet zu haben. Allerdings war auch er nicht frei von gröberen Schnitzern. Note: 3+