Ein illegales Autorennen im Nürnberger Land hielt die Polizei mächtig auf Trab. Die Raser bretterten teils mit 180 km/h durchs Nürnberger Land bis in die Oberpfalz.
Polizei stoppt illegales Autorennen: Drei Männer waren in der Nacht zum Samstag (23. April 2022) gegen 0 Uhr in Pommelsbrunn (Landkreis Nürnberger Land) in ihren Autos unterwegs, als sie die Aufmerksamkeit einer Streife der Polizei Hersbruck auf sich zogen. Sie rasten mit "deutlich überhöhter Geschwindigkeit" in Richtung Hartmannshof direkt hintereinander her, heißt es vonseiten der Polizei.
Das Polizeipräsidium Mittelfranken berichtet auf seiner Facebook-Seite von einem "verbotenem Kraftfahrzeugrennen". Die weitere Fahrt der Gruppe erstreckte sich rund 20 Kilometer über die B14, ehe die Raser im oberpfälzischen Sulzbach-Rosenberg schließlich gefasst werden konnten.
Bei Hersbruck: Polizei jagt Raser auf B14 - Autos vorerst beschlagnahmt
Mit teilweise 180 Kilometern pro Stunde fuhren die jungen Männer, teilt die Polizei mit. Es habe deshalb der Verdacht nahegelegen, dass es sich um ein illegales Autorennen handelte.
Die Polizei nahm laut eigenen Angaben unverzüglich die Verfolgung auf, konnte die Männer aufgrund ihrer immensen Geschwindigkeit aber erst etwa fünf Kilometer später in Weigendorf einholen. In Sulzbach-Rosenberg gelang es schließlich mithilfe der dortigen Kollegen, die Fahrer zu stoppen.
Die Beamten kontrollierten die Männer daraufhin und beschlagnahmten ihre "drei hochwertigen Fahrzeuge" und Führerscheine nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft. Eine Anzeige wurde gegen jeden eingeleitet. Ein Richter werde entscheiden, ob die Raser ihre Autos wieder abholen dürfen, erklärt ein Sprecher der Polizei inFranken.de.
Polizei Mittelfranken warnt: "Rasen kann töten! Rasen ist kein Spiel!"
Glücklicherweise sei die B14 zu dieser späten Stunde wenig befahren gewesen, sodass keine weiteren Verkehrsteilnehmer konkret gefährdet worden seien, heißt es vonseiten der Polizei Mittelfranken. "Wir möchten euch daran erinnern: Rasen kann töten! Rasen ist kein Spiel!", warnt das Polizeipräsidium eindringlich.
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Autos einziehen, versteigern lassen und Erlös gemeinnützigen Einrichtungen zugute kommen lassen. Führerscheine dieser Raser für 5 Jahre sperren.
Ganz richtig. Das ist nicht nur ein "Dumme Jungen Strreich". Mit 180 kmh in einer Ortschaft kann keiner mehr bremsen, wenn ein Fußgänger auftaucht. Klar kann auch bei 50 kmh mal ein Unfall passieren, wenn jemand zwischen zwei Autos plötzlich auf die Fahrbahn tritt, aber bei der Geschwindigkeit achtet man wahrscheinlich nur auf die direkte Strecke und den "Gegner". Da gibts halt mal kleine Nebenschäden. Die lässt man dann einfach liegen und haut schnell ab, ohne einen Krankenwagen zu rufen. Würde einem ja sonst das nächste Rennen versauen.
Und nach mindestens fünf Jahren Führerscheinsperre nicht nur MPU, sondern zusätzlich ein psychiatrisches Gutachten. Solchen hirnlosen Vollidioten unterstelle ich Gemeingefährlichkeit.