Die Stadt Nürnberg kündigte am Montag (19. September 2022) an, den Energieverbrauch bei den vier Hallenbädern im kommenden Winter um 25 Prozent zu sinken.
In Nürnberg startete bereits die Hallenbad-Saison. Damit endet die vorübergehende Schließung dreier Bäder zur Energieeinsparung während des Sommers. Die Stadt will den Energieverbrauch ihrer vier Hallenbäder in diesem Winter um 25 Prozent senken. Das teilte die Stadtverwaltung am Montag (19. September 2022) mit.
Dazu soll die Wassertemperatur in den Schwimmerbecken um etwa zwei Grad Celsius auf 26 Grad reduziert werden, in den Nichtschwimmerbecken auf 28. Die Lufttemperatur soll künftig rund 30 Grad betragen. In den Kleinkinderbecken soll die Wassertemperatur unverändert bleiben. Zusätzlich zur Temperaturabsenkung sollen die Warmbadetage entfallen.
Stadt Nürnberg reagiert auf Energiekrise: Temperatur soll in Hallenbäder gesenkt werden
Auch eine Rutsche im Nordostbad bleibe geschlossen. Eine Rutsche im Südstadtbad bleibe dagegen in Betrieb, sie sei gedämmt. Einschränkungen werde es auch bei einzelnen Saunen geben. Grundsätzlich werde jedoch auch der Saunabetrieb aufrechterhalten. Freibäder sind nicht mehr geöffnet.
Laut der Stadtverwaltung kann somit rund 300 000 Kilowattstunden Energie pro Monat gespart werden. Dies entspricht rund 25 Prozent des durchschnittlichen monatlichen Energieverbrauchs der vier Hallenbäder.
"Mit diesen Maßnahmen kann "NürnbergBad" voraussichtlich einen großen Anteil dazu beitragen, dass die Stadt Nürnberg ihren Energieverbrauch über den Winter deutlich reduziert. Und – das ist mir ganz wichtig – es gibt dennoch nach derzeitigem Stand keinerlei Einschränkungen beim Wasserflächenangebot für Schwimmkurse, Schulen oder Vereine. Alle Bahnen und Becken stehen hierfür zur Verfügung. Nur die Temperatur ist im Durchschnitt um zwei Grad Celsius reduziert", erklärt Bürgermeister Christian Vogel, Erster Werkleiter von "NürnbergBad".