Pakete, die nicht abgegeben werden, nerven. Was Menschen, die Post erwarten, ebenfalls stört, sind Pakete, die in Briefkästen gestopft werden und dabei womöglich beschädigt werden. 

Auf Jodel hat sich ein Nutzer aus Nürnberg kürzlich mit einem Post beschwert, dass zwei Pakete auf diese Art in seinen Briefkasten gerammt wurden. Überraschend ist das eher geteilte Echo, denn er bekam nicht nur Zustimmung. 

"Dann sei daheim, wenn du was bestellst"

Täglich werden unzählige Pakete von Diensten wie DHL, Hermes, DPD und anderen in Deutschland zugestellt. Dabei kommt es oft zu Situationen, die für Unzufriedenheit bei den Empfänger*innen sorgen. So auch in Nürnberg passiert: Hier postete eine Person, die in ihrem Briefkasten zwei Pakete gefunden hat, die dort trotz ihrer Größe hineingesteckt worden waren. 

Unter dem Post in dem sozialen Netzwerk Jodel finden sich einige Kommentare, die ein differenziertes Bild spiegeln. Nicht alle stimmen dem Nutzer zu, der sich hier echauffiert. Einige antworten mit sarkastischen Sprüchen, während andere ihn kritisieren. Auch ein - selbst so bezeichneter - ehemaliger DHL-Zusteller meldet sich zu Wort. 

So kritisieren einige, dass der Bild-Ersteller bestellt habe, wenn er dann nicht zu Hause sei, um das Paket anzunehmen. Andere raten ihm, zu einer Abholstation liefern zu lassen, um diesen Stress zu vermeiden. Das mache aber viel Arbeit, wenn man dann die Pakete abholen müsse, wenden andere ein. 

Ehemaliger DHL-Mitarbeiter kommentiert

Ein Kommentar fragt nach, ob es dem Urheber lieber gewesen wäre, wenn das Paket wieder mitgenommen worden wäre. "Wo ist das Problem", fragt der Kommentator. Einen ganz anderen Aspekt bringt eine andere Person ein, die kommentiert, durch diese Art der Zustellung gebe es das Problem des fehlenden Diebstahlschutzes, Datenschutzes und Schutzes vor Beschädigung. 

Außerdem kritisieren einige, dass viele Zusendungen inzwischen von Amazon Logistics direkt bearbeitet werden und hier würde "mit aller Gewalt" zugestellt, ohne Rücksicht auf die Umstände. 

Sichtlich genervt meldet sich ein ehemaliger Versandmitarbeiter von DHL: "Nimmst du's mit, wirst du beim nächsten Mal angekackt, warum du es nicht hinterlegt hast. Hinterlegst du es, wirst du angekackt, warum du es nicht mitgenommen hast."

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