Nürnberg
Flucht vor Polizei

Jugendliche (17&14) liefern sich Verfolgungsjagd mit der Polizei: Erst mit gestohlenem Roller - dann zu Fuß

In Nürnberg lieferten sich Polizeibeamte mit zwei Jugendlichen eine über mehrere Etappen anhaltende Verfolgungsjagd. Die beiden Teenager benutzten dazu erst einen Motorroller und flüchteten später zu Fuß weiter, konnten aber von der Polizei festgenommen werden.

Am Sonntagmorgen (07. August 2022) spielte sich in Nürnberg eine interessante Verfolgungsjagd ab. Zwei Jugendliche versuchten auf einem Motorroller einer Polizeikontrolle zu entkommen. Erfolg hatten die beiden Teenager aber nicht, denn Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West nahmen sie letztendlich fest.

Die beiden 17 und 14 Jahre alten Jungen fielen der Polizei gegen 4.30 Uhr auf, als sie auf einem Motorroller im Bereich der Daimlerstraße unterwegs waren. Die Polizeistreife vor Ort betätigte das Anhaltesignal, weil der 17-jährige Fahrer des Rollers keinen Helm trug. Aber dieser hielt nicht an, sondern gab Gas. Aus der Flucht des Rollerfahrers entwickelte sich eine kurze Verfolgungsjagd zwischen dem auf 45 km/h beschränkten Fahrzeug und dem wesentlich schnelleren Polizeiwagen. Für die Beamten war es kein Problem, dem Rollerfahrer den Weg abzuschneiden.

Fluchtversuch gescheitert: Polizei sichert Betäubungsmittel und gestohlenen Roller

In dieser Situation versuchten die Jungen eine Flucht mit dem Roller über einen Bordstein hinweg, was jedoch fehlschlug. Die beiden Teenager stürzten und setzten ihre Flucht zu Fuß fort. Allerdings wurden sie auch hier von den Beamten eingeholt, die die Jugendlichen vorläufig festnahmen. Später stellte sich heraus, dass der 17-jährige Fahrer keinen gültigen Führerschein besaß. Die Polizei sicherte eine geringe Menge an Betäubungsmitteln, außerdem war der Roller als gestohlen gemeldet worden.

Gegen die beiden Jungen leitete die Polizei daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls sowie wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

 

Vorschaubild: © Joern Pollex (dpa)