Millionen-Bauprojekt in Nürnberg: Startschuss für Schulzentrum Südwest. In Nürnberg entsteht ab dieser Woche "das größte kommunale Bauvorhaben Nordbayerns", wie die Stadt Nürnberg mitteilt. Demnach beginnt das städtische Hochbauamt am Donnerstag (4. Februar 2021) mit vorbereitenden Arbeiten für den Neubau des Schulzentrums Südwest in der Pommernstraße im Stadtteil Eibach.

Die Gesamtinvestitionssumme für die Errichtung zweier Schulen und dazugehöriger Sportbauten beträgt laut Angaben der Stadt rund 191 Millionen Euro. Die Bauzeit erstreckt sich auf insgesamt drei Abschnitte von 2021 bis 2028. Das Land fördert den Neubau voraussichtlich mit rund 52 Millionen Euro.

Neues Schulzentrum in Nürnberg: Arbeiten zu Millionen-Bauprojekt starten

Die Arbeiten im südöstlichen Teil des Grundstücks an der Werkvolkstraße dürfen der Stadt zufolge aus naturschutzrechtlichen Gründen nur im Zeitraum zwischen Oktober und Februar erfolgen. "Die nun anstehenden vorbereitenden Maßnahmen sind ein erstes, sichtbares Zeichen dafür, dass es tatsächlich losgeht mit dem Neubau des Schulzentrums Südwest. Nach einer herausfordernden Projektentwicklungs- und Planungsphase wird nun endlich mit dem Bauen begonnen“, erläutert Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich.

Los gehe es mit dem Freimachen des Baufelds für den ersten Abschnitt. Dabei werden auf 1500 Quadratmetern Fläche Sträucher, Büsche und Bäume entfernt. Die nötigen Ersatz- beziehungsweise Ausgleichspflanzungen erfolgen im Zuge der Bauarbeiten, berichtet die Stadt Nürnberg.

"Nach Fertigstellung werden neben den beiden Schulen Sigmund-Schuckert-Gymnasium und Peter-Henlein-Realschule mit insgesamt 2475 Schülerinnen und Schülern, das Büro des Ministerialbeauftragten der Realschulen in Mittelfranken und eine Stadtteilbibliothek für Eibach in die Gebäude einziehen", erklärt Nürnbergs Schulreferentin Cornelia Trinkl. "Der Neubau setzt neben pädagogisch nachhaltigen Räumlichkeiten auch auf Funktionalität und Flächeneffizienz."

Nürnberg bekommt zudem ein neues Stadtviertel: Das ehemalige Güterbahnhofareal an der Brunecker Straße wird neu bebaut. Auf rund 100 Hektar Land sollen Wohnungen, Einkaufsmöglichkeiten und sogar eine neue Universität entstehen.