Das Corona-Datenblatt des Amts für Stadtforschung und Statistik verfolgt das Ziel, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf unterschiedliche Lebensbereiche darzustellen. Das neu erschienene Datenblatt „Januar“ stellt die aktuellen Entwicklungen des Corona-Infektionsgeschehens von Mai 2020 bis Dezember 2021 dar, informiert die Stadt Nürnberg.

Im Verlauf des Dezembers haben die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen und die daraus abgeleitete 7-Tage-Inzidenz deutlich abgenommen. Der höchste Stand an täglichen Neuinfektionen innerhalb
des Monats wurde mit 512 gleich am 1. Dezember verzeichnet. Die Sieben-Tage-Inzidenz hat sich von Anfang bis Ende Dezember von 563 auf 203 in Nürnberg deutlich verringert.

Der bisherige Höchststand der Inzidenz wurde mit einem Wert von 570 am 4. Dezember 2021 erreicht.
Für den Januar zeichnet sich jedoch deutlich eine stark steigende Tendenz bei den Neuinfektionen und entsprechend der Inzidenz ab, die durch das vermehrte Auftreten der Omikron-Variante erwartet wurde. Die Zahl der Klinikpatienten, die Sars-CoV-2 positiv getestet sind, ist von 243 am 1. Dezember auf 131 am 31. Dezember zurückgegangen.

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Bis in den Januar hinein setzt sich diese fallende Tendenz fort. Der Arbeitsmarkt zeigt sich in seiner aktuellen Entwicklung stabil, immer gemessen an den Vergleichsmonaten im Jahr 2019. Der Bestand an
arbeitslosen Personen im Sozialgesetzbuch III (SGB III) beschreibt vor allem solche Menschen, die bereits für längere Zeit in Beschäftigung standen und im Regelfall nicht länger als zwölf Monate arbeitslos sind.

Ihr Bestand ist im Verlauf der Pandemie stark angestiegen, befindet sich aber auch im Dezember 2021 unter dem Niveau vom Vergleichsmonat  2019. Auch die Zahl der bei der Bundesagentur gemeldeten offenen Stellen bleibt deutlich über dem Niveau von Dezember 2019. Langzeitarbeitslose im SGB II sind in der Regel bereits länger als ein Jahr arbeitslos und stehen dem Arbeitsmarkt ferner als die Arbeitslosen im
Rechtskreis SGB III.

Ihr Bestand ist seit Beginn der Pandemie ebenfalls sehr stark gestiegen und hat sich in den letzten Monaten auf einem recht stabilen Niveau von nahezu 80 Prozent über den Vergleichswerten von
2019 eingependelt. Für diese Menschen ist es entsprechend ungleich schwieriger, wieder am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, obwohl die Langzeitarbeitslosigkeit im Zeitraum vor der Pandemie kontinuierlich
rückläufig war.

Die neuen Maßnahmen und Einschränkungen zum Jahreswechsel hin könnten dieser positiven Entwicklung jedoch entgegenwirken. Die Zahl der Gewerbeanmeldungen verhält sich nach wie vor
wechselhaft. Im Dezember 2021 lag ihre Zahl um 14 Prozent niedriger als im Dezember 2019. Für die Indikatoren Insolvenzen und Übernachtungen liegen noch keine Zahlen für Dezember vor.

Bei den Insolvenzen hat sich das Bild im November gegenüber dem Vormonat jedoch kaum verändert.
Die Zahl der Übernachtungen ist im November hingegen zurückgegangen und lag um 48 Prozent unter dem Wert des November 2019. Im Dezember dürfte dieser Rückgang noch gravierender ausgefallen sein, da hier unter anderem die erneute Absage des Christkindlesmarkts eine große Wirkung gehabt haben dürfte.

Im Juni und Juli 2021 stellte sich eine leichte Erholung bei den U-Bahn-Fahrgastzahlen ein, die bis in den Oktober hinein anhält. Ende Oktober waren noch etwa 13 Prozent weniger Fahrgäste als in den
Vergleichswochen im Jahr 2019 unterwegs.

Seit November aber geht die Zahl der Fahrgäste wieder deutlicher zurück und liegt zum Ende des Monats Dezember, nach einer kurzen Erholung vor den Weihnachtstagen, um rund 35 Prozent unter dem Wert des Vergleichsmonats im Jahr 2019. Die Zahl der Fahrradfahrer schwankt (auch wetterbedingt) weiterhin und erreicht Ende Dezember das Niveau des Vergleichsmonats 2019 und liegt um Weihnachten jedoch deutlich höher.

Das monatliche Passagieraufkommen am Airport Nürnberg ist erneut leicht zurückgegangen und liegt im Dezember um rund 68 Prozent  unter dem Wert von Dezember 2019. 

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