Am Montag (21. März 2022) wurde bei Bauarbeiten in der Maiacher Straße in Nürnberg eine Bombe gefunden. Wie die Stadt Nürnberg mitteilte, handelte es sich um eine 125 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

Der Sprengmeister Michael Weiß hatte sich unmittelbar auf den Weg zum Fundort gemacht. Die Entschärfung fand am Dienstag (22. März) um kurz nach 11 Uhr statt. Alles zur Fliegerbombe bei uns im Ticker zum Nachlesen:

Update: Evakuierte Anwohner kehren in Häuser zurück

Die von der Evakuierung betroffenen Anwohner in Nürnberg können in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren, heißt es von der Stadt. 

Auch die zwölf Evakuierten, die an Corona erkrankt sind, würden vom Rettungsdienst in ihre Wohnungen zurückgebracht.

Zu guter Letzt wurde nach der Entschärfung die Unterbrechung des Zug- und Busverkehrs sowie die Sperrung des Luftraums aufgehoben, so die Stadt. 

Damit beenden wir den Live-Ticker aus Nürnberg. 

Update 11.36 Uhr: Fliegerbombe erfolgreich entschärft - Kriegswaffe in Nürnberg "unschädlich"

Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist entschärft, wie die Stadt Nürnberg mitteilt.

Sprengmeister Michael Weiß habe die 125 Kilogramm schwere Kriegswaffe um 11.32 Uhr unschädlich gemacht.

Update 11.21 Uhr: Zugverkehr muss unterbrochen werden - Luftraum gesperrt

Der Zugverkehr zum Rangierbahnhof muss für die Dauer der Entschärfung unterbrochen werden, teilt die Stadt mit.

Der Luftraum sei in einem Radius von 1000 Metern um den Fundort gesperrt, heißt es. 

Am Bürgertelefon seien bezüglich der Entschärfung der Fliegerbombe bislang 25 Anrufe eingegangen. Es ist seit 7 Uhr unter der Rufnummer 0911 / 64 37 58 88 erreichbar.

Update 11.09 Uhr: Entschärfung der Nürnberger Fliegerbombe hat begonnen 

Der Sprengmeister hat um 11.03 Uhr mit der Entschärfung der Fliegerbombe begonnen, wie die Stadt mitteilt. 

Update 10.45 Uhr: Corona-Infizierte müssen mit Rettungswagen transportiert werden 

Die Evakuierung sei mittlerweile fast abgeschlossen, teilt die Stadt Nürnberg mit. In der Fliegerbomben-Betreuungsstelle seien aktuell 20 Personen untergebracht, darunter zwölf Corona-Erkrankte.

Sie seien mit einem Rettungswagen transportiert worden und werden nun gesondert versorgt, heißt es. 

Derweil hätten Einsatzkräfte an der Baugrube mehrere Behälter mit insgesamt 20.000 Litern Wasser als Splitterschutz platziert. Der Beginn der Entschärfung der Fliegerbombe in Nürnberg sei weiterhin um 11 Uhr geplant.

Update 10.19 Uhr: Evakuierung schreitet deutlich voran 

Wie die Stadt mitteilt, schreite die Evakuierung aufgrund der Fliegerbombe im Stadtteil Werderau schreitet voran. Ein Abschnitt sei bereits zu 90 Prozent evakuiert, der andere zu 50 Prozent, heißt es.

Update 10 Uhr: Evakuierte werden mit Bussen aus Bombengebiet gebracht

Insgesamt seien 217 Einsatzkräfte am Fundort der Nürnberger Fliegerbombe, teilt die Stadt mit. Die VAG bringe Evakuierte mit zwei Bussen zur Betreuungsstelle nach Röthenbach.

Die Buslinie 58 sei vom Einsatz rund um die Bombe betroffen. Die Busse fahren laut Stadt nur zwischen den Haltestellen Frankenstraße und Dianaplatz.

Die Haltestellen zwischen Wacholderweg und Dianaplatz würden nicht bedient.

Bombenfund in Nürnberg: Entschärfung am Dienstag

Dafür müssen bereits ab 8.30 Uhr alle Gebäude in einem Radius von 300 Meter um den Fundort evakuiert werden. Laut der Stadt Nürnberg hat die Evakuierung pünktlich begonnen. Rund 110 Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren, des THW, der Polizei sowie des Rettungsdienstes seien vor Ort.

Die folgenden Straßen sind davon betroffen:

  • Akeleiweg
  • An der Marterlach
  • Forsterstraße
  • Hainbuchenweg
  • Heisterstraße
  • Hoffmannstraße
  • Jennerstraße
  • Kiefernschlag
  • Kleemannstraße
  • Kochstraße
  • Listerstraße
  • Maiacher Straße
  • Pappelweg
  • Pettenkoferstraße
  • Reichenbachstraße
  • Resedenweg
  • Rüsternweg
  • Steinbrechweg
  • Volckamerplatz
  • Volckamerstraße

1050 Menschen in Nürnberg müssen wegen Bombe Häuser verlassen 

Insgesamt müssen laut Stadt rund 1050 Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Auch der Kindergarten und die Grundschule in der Maiacher Straße sowie der Kindergarten St. Gabriel im Resedenweg und die Kita an der Marterlach müssen geräumt werden. Als Betreuungsstellen für die Betroffenen ist die Helene-von-Forster-Schule, Am Röthenbacher Landgraben 65, vorgesehen.

Eine genaue Auflistung der betroffenen Hausnummern sowie eine Karte des Gebiets findet ihr auf der Webseite der Stadt Nürnberg. Frankenschnellweg und Südwesttangente sollen nicht von den Maßnahmen betroffen sein. Der Zugverkehr zum Rangierbahnhof muss jedoch voraussichtlich für die Dauer der Entschärfung unterbrochen werden.

Die Stadt Nürnberg hat zudem ab Dienstag, 7 Uhr, ein Bürgertelefon eingerichtet, das unter der Nummer 0911/64375888 erreichbar ist.