An zwei Schulen im Nürnberger Stadtgebiet haben bisher unbekannte Täter Feuer gelegt. Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen.

Die Brände brachen an Schulen im Bezirk Seeleinsbühl sowie in Kleinreuth bei Schweinau aus. Als Tatzeiträume gibt das Polizeipräsidium Mittelfranken Freitagnachmittag (29. Oktober 2021) bis Dienstagmorgen (2. November) und Sonntagnacht (31. Oktober) an. An der Friedrich-Wanderer-Schule in Seeleinsbühl hatten die Täter Papierseiten angezündet, die mit Plastikfolie laminiert waren. Diese legten sie auf drei Metallbehälter, die im überdachten Eingangsbereich des Gebäudes standen. Der Brand verursachte sowohl an den Metallbehältern als auch an der Deckenfassade Verrußungen.

Schulgebäude bei Bränden beschädigt

An der Johann-Pachelbel-Realschule in der Rothenburger Straße wurden am Sonntagabend gegen 21 Uhr mehrere Briefkästen, Türverblendungen und die Hausfassade des Gebäudes mit einer Stichflamme beschädigt. Die Polizei siedelt den entstandenen Sachschaden im ersten Fall im dreistelligen und im zweiten Fall sogar im vierstelligen Bereich an.

Die Kriminalpolizei Nürnberg hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft einen Zusammenhang der beiden Fälle. Zeugen werden gebeten, Hinweise an den Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 weiterzugeben.

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