Weltkriegsbombe in Nürnberg hat Zünder - Firmengelände evakuiert
Autor: Redaktion
Nürnberg, Montag, 03. August 2026
Bei Bauarbeiten ist in Nürnberg eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Die Entschärfung läuft und ist für den Kampfmittelräumdienst heikel. Was Menschen in der Umgebung jetzt wissen müssen.
Update vom 03.08.2026, 12.53 Uhr: Von der Bombe geht eine konkrete Gefahr aus
Die Mitarbeiter der Firma, auf deren Gelände die Weltkriegsbombe bei Bauarbeiten gefunden wurde, sollen das Firmengelände verlassen. Das meldete die Stadt Nürnberg um 11.56 Uhr. Mittlerweile haben Experten vor Ort herausgefunden, dass die Weltkriegsbombe noch über einen Zündmechanismus verfügt. Die Bombe ist also potenziell zündfähig.
Die Stadtverwaltung Nürnberg hat eine Karte mit dem Evakuierungsgebiet veröffentlicht. Betroffen ist demnach das Firmengelände von Siemens beziehungsweise Siemens Energy in Nürnberg. Betroffen sei das Trafowerk von Siemens Energy. Die Produktion steht. Die Frühschicht wurde nach Hause geschickt, die Spätschickt fällt aus.
Der Ursprungsartikel vom 03.08.2026, 11.44 Uhr: Weltkriegsbombe im Nürnberger Süden gefunden
Bei Bauarbeiten auf einem Firmengelände in der Winter-Günther-Straße im Nürnberger Stadtteil Gibitzenhof ist am Montagvormittag (3. August 2026) eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Nach ersten Informationen der Einsatzkräfte handelt es sich um einen 112 Kilogramm schweren Blindgänger, der 56 Kilogramm Sprengstoff enthält.
Die Entschärfung ist nach aktuellem Kenntnisstand der Stadtverwaltung für den Nachmittag um 16 Uhr geplant. Der Evakuierungsradius beträgt 400 Meter. Wieviele Personen ihre Wohnungen und Häuser verlassen müssen, lasse sich bisher nicht näher beziffern.
Bombenentschärfung in Nürnberg: Stadt informiert fortlaufend
Das Kommunikationsamt der Stadt Nürnberg informiert im Internet sowie über die Social-Media-Kanäle der Stadt fortlaufend über neue Erkenntnisse. Nach einer ersten Einschätzung der Experten vor Ort muss der Linienbetrieb des öffentlichen Nahverkehrs im Süden Nürnbergs durch die Entschärfung der Weltkriegsbombe nicht eingeschränkt werden.