Unfälle auf A6 und A9 im Nürnberger Land: Baby und Kleinkind verletzt
Autor: Kyrill Wunderlich
Pyrbaum, Dienstag, 23. Juni 2026
Ein verletztes Baby und ein verletztes Kleinkind: Auf der A6 und A9 ereigneten sich zwei ähnliche Unfälle. Alle Verletzten kamen ins Krankenhaus.
Bei Verkehrsunfällen auf der A9 und der A6 gab es am Montag (22. Juni 2026) mehrere Verletzte. In beiden Fällen führte eine Unachtsamkeit zur Kollision.
Laut Angaben der Polizei lagen nur rund 30 Minuten zwischen den beiden Unfällen.
A9: Vater fährt Sattelzug auf – einjähriges Kind verletzt
Unachtsamkeit mit Folgen: Am Montagnachmittag war zunächst ein 36-jähriger Familienvater einem Sattelzug aufgefahren. In seinem Auto befanden sich außerdem seine Beifahrerin und deren einjähriges Kind. Gemeinsam waren sie auf der A9 in Richtung München unterwegs. Der Unfall ereignete sich zwischen dem Autobahndreieck Feucht und der Anschlussstelle Allersberg.
Bei dem sehr heftigen Aufprall erlitten alle drei leichte Verletzungen, meldet die Verkehrspolizei Feucht. Ein Rettungsdienst brachte sie ins Krankenhaus. Der Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt.
Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 45.000 Euro. Einsatzkräfte der Feuerwehr Feucht sicherten die Unfallstelle ab und reinigten die Fahrbahn.
Auffahrunfall auf A6: Baby im Unfallauto
Bei einem Auffahrunfall auf der A6 in Richtung Heilbronn war ein zehn Monate altes Kind unter den Verletzten. Der Unfall ereignete sich nur 30 Minuten nach der Kollision auf der A9, berichtet die Verkehrspolizei Feucht.
Ein 37-Jähriger bemerkte zu spät, dass das Auto vor ihm verkehrsbedingt abbremste. Daraufhin fuhr er ihm mit seinem Kleintransporter auf. Das Auto vor ihm schleuderte daraufhin kurz über die Fahrbahn und krachte dann erneut gegen den Kleintransporter, ehe es stark beschädigt auf der Mittelspur stehenblieb.