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Polizei Mittelfranken warnt: Nicht nur Telefonieren im Auto ist verboten


Autor: Kyrill Wunderlich

Nürnberg, Mittwoch, 29. Juli 2026

Wer beim Autofahren zum Handy greift, riskiert viel - nicht zuletzt die eigene und die Gesundheit anderer. In einem Facebook-Video weist die Polizei Mittelfranken auf die Konsequenzen hin.
Wer während der Fahrt zum Handy greift, erhöht das Unfallrisiko - und riskiert eine saftige Strafe. (Symbolbild)


Beim Autofahren ist das Handy tabu. So weit, so klar. Doch was viele nicht wissen: Nicht nur Telefonieren mit Handy in der Hand ist verboten.

Wer während der Fahrt zum Handy greift, macht sich strafbar. Der Benutzungsgrund ist dabei völlig unerheblich: Telefonieren ist genauso verboten wie das Lesen und Schreiben von Nachrichten oder das Checken der Uhrzeit. "Alles verboten, sobald ihr das Gerät in die Hand nehmt", mahnt die Polizei Mittelfranken in einem Social-Media-Beitrag.

Handy am Steuer: Diese Konsequenzen drohen Autofahrern

Auch die Handy-Nutzung, wenn das Auto gerade nicht fährt - etwa beim Warten an einer roten Ampel - ist tabu. Die Nutzung des Handys im Fahrzeug ist nur unter zwei Bedingungen erlaubt: Das Fahrzeug muss stehen und der Motor muss vollständig ausgeschaltet sein. "Start-Stopp-Automatik reicht NICHT", mahnt die Polizei. Auch Fahrrad- und E-Scooter-Fahrer dürfen Smartphones nur im Stand benutzen.

Wer sich nicht daran hält, wird zur Gefahr im Straßenverkehr. Die Benutzung des Handys während der Fahrt erhöht das Unfallrisiko. Ein Vergehen ist obendrein kostspielig: Autofahrer und E-Scooter-Fahrer kassieren ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro und zusätzlich einen Punkt in Flensburg. Für Fahrradfahrer werden 55 Euro fällig.

Der Beitrag und das dazugehörige Video der Polizei Mittelfranken und der Polizei Oberpfalz sammelten auf Facebook binnen kurzer Zeit über 130.000 Aufrufe (Stand: 28. Juli 2026) und etliche positive Reaktionen.