Ein betrunkener Lkw-Fahrer hat mit seinem Sattelzug einen folgenschweren Unfall gebaut. Sein Laster kam von der Straße ab. Der Schaden beträgt rund 60.000 Euro.
"Weit über zwei Promille": Alkoholisierter Lkw-Fahrer verursacht Verkehrsunfall in Nürnberg. Am Montagabend (21. September 2020) ereignete sich auf der Überleitung des Frankenschnellwegs (A73) zur Südwesttangente ein schadensträchtiger Verkehrsunfall. Der Lkw-Fahrer war erheblich alkoholisiert, wie die Polizei berichtet.
Demnach fuhr der 38 Jahre alte Fahrer eines Sattelzuggespanns nach bisherigen Erkenntnissen gegen 22 Uhr die Überleitung des Frankenschnellweges zur Südwesttangente in südlicher Richtung entlang. Im einspurigen Bereich in Richtung Hafenstraße geriet sein Lkw in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. In der Folge touchierte das Gespann mehrere Leitplankenfelder sowie einen Lichtmasten und riss diesen aus der Verankerung. Anschließend kam das Fahrzeug über die gesamte Fahrbahnbreite zum Stehen.
Lkw-Tank durch Unfall beschädigt: Diesel tritt aus
Durch den Unfall wurde außerdem der Kraftstofftank des Lkw beschädigt, woraufhin eine nicht näher zu beziffernde Menge Dieselkraftstoff austrat, der durch die alarmierten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Nürnberg abgebunden wurde.
Der Sattelzug, der nicht mehr fahrbereit war, musste von einer Fachfirma abgeschleppt werden.
Der 38-jährige Trucker blieb laut Polizei unverletzt.
Test ergibt Alkoholwert von "weit über zwei Promille"
Die Verkehrspolizei Nürnberg war mit der Unfallaufnahme betraut. Hierbei stellten die Beamten bei dem Fahrer eine deutliche Alkoholisierung fest. Ein durchgeführter Test ergab einen Alkoholwert von "weit über zwei Promille", woraufhin eine Blutentnahme durchgeführt wurde.
Die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs - gegen den 38-Jährigen ein und stellten seinen Führerschein sicher.