Messerangriff in Franken: Polizei fahndet weiter öffentlich nach Celik T.

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Celik Tuncay (22) steht im Verdacht, einen in Schwaig bei Nürnberg einen Arbeitskollegen mit dem Messer angegriffen zu haben ...
Fahndungsfoto Celik Tuncay
Polizeipräsidium Mittelfanken

Ein 22-Jähriger geht in Franken mit einem Messer auf einen Arbeitskollegen los, verletzt diesen schwer und flüchtet. Die Polizei sucht mit Hochdruck nach dem Mann, der seit Tagen untergetaucht ist.

Update vom 1. Oktober 2023: Der Stand der Ermittlungen zum Messerangriff in Schwaig

Die Öffentlichkeitsfahndung nach dem flüchtigen Celik Tuncay läuft weiterhin, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken auf Nachfrage von inFranken.de bestätigt. Der 22-Jährige steht im Verdacht, in Schwaig bei Nürnberg einen Arbeitskollegen mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt zu haben.

Die Ermittlungen laufen, nach dem Flüchtigen wird weiter gefahndet. Ob es Hinweise auf den Aufenthaltsort des Mannes gibt oder andere neue Ermittlungsansätze? Dazu macht die Polizei aktuell keine Angaben. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchten Totschlags.

Hinweise auf den Aufenthaltsort des Gesuchten nimmt die Polizei unter der Nummer 0911/2112-3333 oder unter dem Polizeinotruf 110 entgegen. Die Polizei warnt davor, den flüchtigen Tatverdächtigen bei Antreffen selbst anzusprechen.

Die ursprüngliche Meldung vom 22. September 2026: Opfer mit dem Messer im Gesicht verletzt

Der Angriff ereignete sich am Freitag (18. September 2026) um die Mittagszeit auf einem Firmengelände in der Nähe von Nürnberg. Wie die Polizei mitteilt, soll dabei ein 22-Jähriger einem Arbeitskollegen (21) mit einem Messer schwere Verletzungen zugefügt haben. Weil der Tatverdächtige seitdem flüchtig ist, hat die Polizei nun eine Öffentlichkeitsfahndung gestartet und sucht mit Foto nach dem flüchtigen Mann. Auch ein wichtiger Zeuge wird gesucht.

Gegen 12 Uhr ging über den polizeilichen Notruf die Mitteilung über einen Streit zwischen zwei Personen auf einem Firmengelände in der Haimendorfer Straße in Schwaig bei Nürnberg ein. Eine Person sei mit einem Messer im Gesicht verletzt worden. 

Messer aus dem Auto geholt und zugestochen

Umgehend machten sich mehrere Streifen auf den Weg zum Tatort, trafen dort aber weder das Opfer noch den mutmaßlichen Angreifer an. Der verletzte 21-Jährige sei bereits auf dem Weg ins Krankenhaus gewesen, so die Polizei. Der Tatverdächtige war geflüchtet. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg. 

Erste polizeiliche Ermittlungen zum Tathergang ergaben, dass sowohl der Tatverdächtige als auch der Geschädigte als Mitarbeiter einer externen Reinigungsfirma am Tatort eingesetzt waren. Aus bislang ungeklärten Gründen gerieten die beiden Arbeitskollegen gegen 12 Uhr in Streit, wobei es zunächst zu gegenseitigen Faustschlägen kam, so die Polizeimeldung. Ein zufällig anwesender Paketzusteller habe die beiden zunächst getrennt und sei dann weitergefahren.

Doch für den 22-jährigen Mann, der jetzt gesucht wird, war die Sache damit offenbar nicht erledigt. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen soll er sich zum Fahrzeug seiner Reinigungsfirma begeben haben und von dort mit einem Messer zurückgekehrt sein. Damit soll er dann den 21-Jährigen angegriffen haben. Zeugen sollen die beiden Männer dann getrennt haben, woraufhin der Tatverdächtige geflüchtet sei. Der Geschädigte erlitt laut Polizei schwere Verletzungen und wurde von einem weiteren Arbeitskollegen ins Krankenhaus gebracht. 

Öffentlichkeitsfahndung nach Celik Tuncay aus Wendlingen am Neckar

Die Kripo Schwabach ermittelt nun wegen versuchten Totschlags. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Öffentlichkeitsfahndung nach dem flüchtigen Tatverdächtigen an. Die Polizei hat folgende Angaben zum gesuchten Tatverdächtigen veröffentlicht:

  • Name: Celik Tuncay
  • Alter: 22 Jahre
  • türkischer Staatsangehöriger
  • amtlich gemeldet in 73240 Wendlingen am Neckar (Baden-Württemberg)
  • ca. 1,80 Meter groß
  • sehr schlanke Statur
  • Bei der Tat trug er eine blaue Arbeitshose und einen blauen Pullover mit Firmenlogo.

Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die den Mann auf der Flucht beobachtet haben oder Angaben zum Aufenthaltsort des Tatverdächtigen machen können. Zudem bittet die Kriminalpolizei Schwabach den Paketzusteller, der die Streitenden zunächst getrennt hatte, sich unter der Rufnummer 0911/2112-3333 zu melden.

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