Drei Tote in Pommelsbrunn: Polizei informiert über Obduktion
Autor: Alexander Milesevic, Daniel Krüger
Pommelsbrunn, Mittwoch, 01. April 2026
In einem Einfamilienhaus in Pommelsbrunn wurde eine tote Familie entdeckt. Nun liegen die Ergebnisse der Obduktion vor - und bestätigen wohl einen grausigen Verdacht.
Update vom 01.04.2026: Vater, Mutter und Kind tot - Obduktion liefert erschreckendes Ergebnis
Traurige Gewissheit: Nach dem Fund dreier Leichen in Pommelsbrunn bei Nürnberg geht die Polizei davon aus, dass der Familienvater seine Frau und seine Tochter getötet hat. Anschließend tötete er sich den Ermittlungen zufolge selbst, wie ein Polizeisprecher nach einer Obduktion der Toten sagte.
Eine Zeugin hatte die Leichen in dem Einfamilienhaus am Sonntag (29. März 2026) entdeckt, wie es hieß. Daraufhin rückten mehrere Einsatzkräfte aus, darunter die Polizei, der Rettungsdienst und die psychosoziale Notfallversorgung. Bei der Familie handelte es sich um einen 51 Jahre alten Deutschen, seine gleichaltrige Ehefrau, eine Deutsch-Griechin, sowie die zehnjährige Tochter.
Erst in jüngster Vergangenheit hatte ein Mordfall den kleinen Ort Pommelsbrunn in Atem gehalten: Ein damals 51 Jahre alter Mann hatte im September 2024 seine Frau getötet. Nach der Leiche wurde monatelang gesucht. Der nun betroffene Ortsteil Hohenstadt liegt rund 30 Kilometer östlich von Nürnberg in der Nähe des beliebten Ausflugszieles Happurger See.
Update vom 30.03.2026, 12.15 Uhr: Tote Familie aus Pommelsbrunn - Termin für Obduktion steht
Viele Fragen sind noch offen: Nach dem Fund von drei Leichen in Pommelsbrunn bei Nürnberg sollen diese nach Angaben der Polizei am Dienstag gerichtsmedizinisch untersucht werden. Ein Ergebnis der Obduktion werde frühestens am Mittwoch öffentlich, sagte ein Polizeisprecher in Nürnberg. Derzeit sei immer noch unklar, wie Vater, Mutter und Tochter ums Leben gekommen sind. Die Ermittler gingen von einem Tötungsdelikt aus. Eine Zeugin hatte die Leichen in dem Einfamilienhaus am Sonntag (29. März 2026) entdeckt, wie es hieß. Daraufhin rückten mehrere Einsatzkräfte aus, darunter die Polizei, der Rettungsdienst und die psychosoziale Notfallversorgung.
Im Laufe der Ermittlungen fand die Polizei dann auch die Identitäten der Toten heraus. Es handelt sich um die Mitglieder einer Familie: einen 51 Jahre alten Deutschen, seine gleichaltrige Ehefrau, eine Deutsch-Griechin, sowie die zehnjährige Tochter. Die Polizei ermittelt zu dem mutmaßlichen Tötungsdelikt und dessen genauem Ablauf. Den ersten Erkenntnissen zufolge schließen sie eine Beteiligung einer vierten Person aus.
In der mittelfränkischen Gemeinde sitzt der Schock nach dem Leichenfund tief. Im Gespräch mit inFranken.de ringt der Bürgermeister um Worte. Erst in jüngster Vergangenheit hatte ein Mordfall den kleinen Ort Pommelsbrunn in Atem gehalten: Ein damals 51 Jahre alter Mann hatte im September 2024 seine Frau getötet. Nach der Leiche wurde monatelang gesucht. Der nun betroffene Ortsteil Hohenstadt liegt rund 30 Kilometer östlich von Nürnberg in der Nähe des beliebten Ausflugszieles Happurger See.
Update vom 30.03.2026, 6.11 Uhr: Nachbar spricht über tote Familie - "besonders für das Kind"
Nach dem tragischen Fund von drei Toten in einem Einfamilienhaus in Hohenstadt hat ein Nachbar der Familie seine Eindrücke im Gespräch mit Vifogra geschildert. "Wir haben heute früh eigentlich nur mitbekommen, dass eine ganze Menge Sankas aufgetaucht sind und auch Polizei und dass die Feuerwehr dann auch die Straße gesperrt hat. Dann haben wir uns schon gedacht, dass irgendetwas Größeres passiert sein muss", berichtet der Anwohner. Mit einem derartigen Ausmaß habe jedoch niemand gerechnet. Im Gespräch erklärt der Nachbar, dass bei ihm zunächst Angst aufgekommen sei. Diese sei besonders groß gewesen, weil zunächst unklar war, wie es zu der Tat gekommen ist. Er habe daran gedacht, dass es sich möglicherweise um ein Kapitalverbrechen wie einen Einbruch oder Überfall handeln könnte.