Brand in Nürnberg: Feuerwehr rettet eingeschlossene Frau aus Wohnung
Autor: Redaktion
Nürnberg, Freitag, 26. Juni 2026
In Nürnberg hat in der Nacht ein Kellerbrand für einen Einsatz der Feuerwehr gesorgt. Mehrere Menschen, darunter ein Baby, kamen ins Krankenhaus. Eine Frau war in ihrer Wohnung eingeschlossen.
In der Nacht zum Freitag (26. Juni 2026) hat in der Friesenstraße im Nürnberger Stadtteil Hohe Marter ein Keller gebrannt. Drei Menschen, darunter ein Baby, wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich in eine Klinik gebracht. Die Feuerwehr rettete eine Bewohnerin aus ihrer verrauchten Wohnung.
Gegen 0 Uhr gingen bei der Integrierten Leitstelle Nürnberg mehrere Notrufe ein, so die Pressemitteilung der Feuerwehr. Bewohner und Passanten meldeten dichten Rauch, der aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses im Nürnberger Süden drang. Kurz darauf schlugen Flammen aus mehreren Kellerfenstern. Die Leitstelle alarmierte umgehend zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr Nürnberg sowie die Freiwillige Feuerwehr Werderau.
Feuerwehr rettet eingeschlossene Frau aus Wohnung
In der Mitteilung der Nürnberger Feuerwehr heißt es weiter: Noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnten mehrere Bewohner das Gebäude selbstständig über den bereits verrauchten Treppenraum verlassen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand ein Kellerabteil in Vollbrand. Der Rauch breitete sich über den Treppenraum sowie durch geöffnete Fenster in mehrere Wohnungen aus und versperrte deren Bewohnern den Fluchtweg.
Atemschutzträger der Feuerwehr löschten den Brand im Keller und suchten das Gebäude nach möglicherweise eingeschlossenen Personen ab. Während der Löscharbeiten habe sich tatsächlich eine Bewohnerin aus einem oberen Stockwerk bemerkbar gemacht. Sie habe ihre Wohnung aufgrund der ersten starken Rauchentwicklung nicht mehr verlassen können. "Zwei Einsatzkräfte drangen zu ihr vor, brachten sie sicher ins Freie und übergaben sie dem Rettungsdienst", schreibt die Feuerwehr.
Eine Frau mit einem Säugling sowie der Eigentümer des betroffenen Kellerabteils wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich in eine Klinik gebracht. Alle drei konnten diese noch während des laufenden Einsatzes wieder verlassen.
Hitze beschädigt Stromversorgung im Nürnberger Wohnhaus
Da durch geöffnete Fenster Brandrauch in mehrere Wohnungen eingedrungen war, kontrollierte die Feuerwehr sämtliche Wohnungen auf Rauchgase. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Durch die starke Hitzeentwicklung wurden jedoch Stromleitungen beschädigt, sodass die Stromversorgung des Gebäudes vorübergehend abgeschaltet werden musste.
Die Feuerwehr war mit 42 Kräften im Einsatz. Hinzu kam noch der Rettungsdienst.