Schreckliche Szenen auf A6 bei Nürnberg: Person stirbt in brennendem Auto
Autor: Stefan Lutter
Nürnberg, Montag, 12. Januar 2026
Glatteis führte zu mehreren schweren Verkehrsunfällen auf der A6 bei Nürnberg. Einer davon hat ein Menschenleben gefordert.
Auf der A6 südlich von Nürnberg kam es am Montagnachmittag (12. Januar 2026) zu mehreren Verkehrsunfällen aufgrund spiegelglatter Straßen. Besonders betroffen war der Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd und der Ausfahrt Langwasser. Aufgrund extremen Glatteises war die Fahrbahn gefährlich rutschig, was teils schwere Unfälle nach sich zog.
Bei einem davon ist ein Mensch ums Leben gekommen, wie die mittelfränkische Polizei meldet.
Update vom 12.1.26, 16.50 Uhr: In brennendem Auto eingeklemmt - Tödlicher Verkehrsunfall auf der A6
Wie die Polizei Mittelfranken am Nachmittag mitteilt, ist bei dem zuvor gemeldeten Unfall auf der A6 südlich von Nürnberg ein Mensch zu Tode gekommen. Den Angaben zufolge ereignete sich der Unfall gegen 13.45 Uhr auf der A6 in Richtung Heilbronn, zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd und der Anschlussstelle Nürnberger-Langwasser. Nach aktuellem Ermittlungsstand befuhr ein Lkw den rechten Fahrstreifen und geriet vermutlich aufgrund der glatten Fahrbahn ins Schlingern.
Der Lastwagen sei daraufhin nach links auf den angrenzenden Fahrstreifen gekommen, wo es mit zwei Autos kollidierte. Infolge des Zusammenstoßes gerieten ein Auto sowie der Lkw in Brand.
In dem brennenden Auto befand sich der 64-jährige Fahrer, der durch den 54-jährigen Lkw-Fahrer schwer verletzt aus dem Fahrzeug gerettet werden konnte. Eine weitere Person, die sich ebenfalls im Auto aufhielt, wurde eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Die Identität der verstorbenen Person ist bislang nicht geklärt, so die Polizei.
"Horror-Unfall" bei Nürnberg: Person verbrennt in Autowrack
Der Fahrer des zweiten beteiligten Auto konnte sich selbstständig aus seinem Fahrzeug befreien und erlitt nur leichte Verletzungen. Die Autobahn ist im betroffenen Abschnitt in Fahrtrichtung Heilbronn aktuell vollständig gesperrt, bis die Bergungs- und Aufräumarbeiten abgeschlossen sind (Stand: 16.16 Uhr). Die Verkehrspolizei Feucht ist mit der Klärung der genauen Unfallursache betraut. Zur Unterstützung wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen.
Die Nachrichtenagentur News5 beschreibt die Ereignisse vom frühen Montagnachmittag als "Horror-Unfall", bei dem der Lastwagen zunächst zwei Autos eingekeilt habe und dann eine Person in einem Autowrack verbrannt sei. Demnach ereignete sich der Unfall auf der A6 Richtung Pilsen. Der 40-Tonner sei News5 zufolge auf spiegelglatter Fahrbahn erst nach rechts und dann nach links in die Außenschutzplanke geprallt. Dabei habe der Lkw zwei Autos zwischen sich und der Leitplanke eingeklemmt. Eines der Autos brannte vollkommen aus.