Am Montag, dem 04.10.2021, befuhr ein 41-jähriger Kraftfahrer mit einem Sattelzug die Bundesautobahn 9 in Fahrtrichtung Berlin. Unmittelbar nach der Ausfahrt Nürnberg-Fischbach befuhr er den rechten Fahrstreifen und musste verkehrsbedingt abbremsen.

Da der Mann so gut wie keine Ladungssicherheit betrieben hatte, geriet die 20 Tonnen schwere Ladung ins Rutschen. Die geladenen Stahlstreben durchschlugen die Frontbordwand des Sattelauflegers sowie die Heckwand der Zugmaschine. Schlussendlich ragte die Ladung etwa 1,5 Meter in den Innenraum der Fahrerkabine. 

Mangelhafte Ladungssicherheit: Stahlstreben ragen etwa 1,5 Meter in Innenraum der Fahrerkabine

Trotz der immensen Gefahr, die von einer nicht gesicherten Ladung ausgeht, wurde keine Person verletzt. Zudem blieb der Sachschaden mit etwa 5.000 Euro verhältnismäßig gering. Der Sattelzug war aufgrund des Durchbruchs nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. 

Der rechte Fahrstreifen der Hauptfahrbahn sowie die Anschlussstelle Nürnberg-Fischbach mussten wegen Bergungsarbeiten der Autobahnmeisterei für circa 2,5 Stunden gesperrt werden. Es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen. Der Kraftfahrer wurde aufgrund der mangelhaften Ladungssicherung angezeigt.

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