Bei der bundesweiten Aktion "Stadtradeln" können Bürger aus Nürnberg beim Fahrradfahren für ihre Stadt Kilometer sammeln und dadurch Nürnberg zu dem Titel "Fahrradaktivste Kommune" verhelfen.
Für Nürnbergerinnen und Nürnberger startet zum 17. Mal die Aktion Stadtradeln, wie die Stadt Nürnberg in einer Pressemitteilung berichtet. Seit dem gestrigen Mittwoch, 5. Juni 2024, können sie sich wieder 21 Tage lang untereinander und mit anderen Teilnehmerstädten messen. Alle während des Zeitraums mit dem Rad gefahrenen Kilometer zählen und werden in einem OnlineRadlkalender eingetragen oder per App aufgezeichnet. Bei der bundesweiten Kampagne treten über 2 500 Kommunen im Wettstreit um
den Titel „Fahrradaktivste Kommune“ in die Pedale.
Entscheidend sind hier die zurückgelegten Kilometer pro Einwohnerin beziehungsweise Einwohner. Ziel ist es, bis Dienstag, 25. Juni, so viele Kilometer wie möglich für ein besseres Klima zu „erradeln“. Mitmachen können alle, die Spaß am Fahrradfahren haben und in Nürnberg leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Ausbildungsstätte besuchen. Eingeläutet wurde das diesjährige Stadtradeln mit einem kostenlosen Rad-Check am Gewerbemuseumsplatz, den Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich eröffnete.
Die gesammelten Kilometer sind in Nürnberg in den letzten Jahren deutlich gestiegen: von knapp 160 000 im Jahr 2016 (534 000 Kilometer 2022) auf rund 797 000 Kilometer 2023. Im vergangenen Jahr beteiligten sich knapp 3 700 Radfahrende aktiv und vermieden damit 129 Tonnen Kohlendioxid im Vergleich zu Autofahrten.
„Die Beteiligung an der Kampagne Stadtradeln ist weiterhin großartig – damit werden Klimaschutz und die Attraktivität des Radverkehrs in Nürnberg sichtbar. Nicht nur innerhalb der Stadt, sondern auch darüber hinaus wollen wir Verbindungen schaffen. Daher soll noch in diesem Jahr der erste Bauabschnitt der Radschnellverbindung Richtung Norden von der Friedrichstraße über die Schweppermannstraße, Pilotystraße und Kleinreuther Weg bis zum Nordring fertiggestellt werden“, so Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich.
Die Aktion soll mehr Menschen für das Radfahren begeistern, die Politik auf die Anliegen der Radfahrenden aufmerksam machen und CO2 einsparen. Die individuellen Vorteile des Radfahrens liegen auf der Hand: Im Stadtgebiet ist Radfahren häufig die schnellste Fortbewegungsart, die Gesundheit wird durch körperliche Bewegung gestärkt und Radeln spart Geld. Vorteile für die Stadt sind der Beitrag zum Klimaschutz, weniger Schadstoff und Lärmbelastung im Stadtgebiet und die Entlastung der Verkehrsinfrastruktur.
Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Seite der Aktion Stadtradeln unter https://www.stadtradeln.de/nuernberg
Vorschaubild: © Alessandro Biascioli/AdobeStock