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Altdorf: Saufgelage im Stadtpark "Rosenau" - Stadt setzt kurz nach Eröffnung Securitys ein


Autor: Clara Maria Wimmer

Altdorf bei Nürnberg, Dienstag, 10. August 2021

In Altdorf bei Nürnberg gibt es einen neuen Stadtpark. Mit dem neuen "Rosenau" gibt es jedoch schon kurz nach Eröffnung heftige Probleme, auf die die Stadt nun mit Security-Kräften reagiert.
Der neue Stadtpark in Altdorf bringt Probleme mit sich. Über die Parkbesucher*innen des "Rosenau" häufen sich die Beschwerden im Rathaus wegen "Lärm, Vandalismus und Alkoholgelage."


Neue Probleme durch neuen Stadtpark in Altdorf: Der neue Stadtpark "Rosenau" sollte eigentlich "Gemeinschaft, Geborgenheit und Naturverbundenheit vermitteln", heißt es vonseiten der Stadt Altdorf. Doch nun "häufen sich im Rathaus die Beschwerden über Lärm, Vandalismus und Alkoholgelage".

Ein "Kriminalitätsherd" sei der neue Park nicht, erklärt Gerhard Zenker von der Polizei Altdorf. Bis jetzt habe es keine größeren Einsätze gegeben, "wir haben lediglich einige wenige Beschwerden wegen Lärmbelästigungen." Das sei jedoch nur logisch und passiere überall, wo sich Jugendliche treffen. Die Stadt reagiert nun präventiv mit einem Sicherheitsdienst.

Security im neuen Stadtpark in Altdorf: "Keine Sicherheitswacht"

"Wir müssen reagieren", sagt Bürgermeister Martin Tabor. Es könne nicht sein, dass unter dem Fehlverhalten einiger alle anderen leiden müssen, insbesondere die direkten Anwohner. Besonders perfide: Am benachbarten Friedhof seien sogar Fäkalien hinterlassen worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

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Der Zustand sei für den Bürgermeister nicht haltbar. "Ab sofort und bis auf Weiteres wird es darum in der 'Rosenau' einen regelmäßigen Security-Dienst geben." Mit einer "Sicherheitswacht" in Altdorf habe das nichts zu tun, man hoffe lediglich, dadurch die Probleme in den Griff zu bekommen. Auf eine Einzäunung des Areals hoffe er verzichten zu können.

Auch Pressereferentin Susanne Voss erklärt, dass die Entscheidung zur "Harmonisierung" beitragen soll und auch für Bürgermeister Tabor seien die Maßnahmen nur zur Problemlösung da. Des Weiteren will der Bürgermeister städtische Jugendsozialarbeit aufstocken, um den Jugendlichen zu Ansprechpartnern und geeigneten Plätze zu verhelfen.

Nicht nur in Altdorf kennt man die Begleitprobleme öffentlicher Treffpunkte: Erst neulich kam es zu "einem weiteren, traurigen Höhepunkt in der Geschichte der Vermüllung", klagt die Stadt Bayreuth.