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Falsche Polizisten: Polizei warnt vor aktueller Betrugsmasche in Franken


Autor: Redaktion

Neustadt an der Aisch, Samstag, 05. Sept. 2026

Zu mehreren Betrugsversuchen falscher Polizisten kam es zuletzt wieder in Mittelfranken. Die echte Polizei gibt Tipps, wie man sich richtig vor den Betrügern schützt.
Am Telefon geben sich Betrüger gerne als Vertreter von Polizei oder Staatsanwaltschaft aus. (Symbolbild)


Betrüger mit der Masche des falschen Polizeibeamten trieben am Freitag (4. September 2026) im Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim ihr Unwesen. Es sei zu mehreren versuchten Betrugsdelikten gekommen, berichtet die echte Polizei. Immer wieder haben Kriminelle mit dieser Masche Erfolg - zuletzt im Landkreis Bamberg, wo sie zehntausende Euro von einer Seniorin erbeuteten.

Die unbekannten Täter nahmen laut Polizeibericht telefonisch Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auf und gaben sich dabei als Polizeibeamte beziehungsweise als Angehörige von Polizei oder Staatsanwaltschaft aus. Unter verschiedenen Vorwänden wurde versucht, die Angerufenen zur Herausgabe von Geld oder anderen Vermögenswerten zu bewegen.

Die Polizei fordert am Telefon niemals Geld oder Wertgegenstände

Nach derzeitigen Erkenntnissen blieb es in den bekannt gewordenen Fällen bei Versuchen. Die Polizei ermittelt und nimmt die aktuellen Fälle zum Anlass, Bürgerinnen und Bürger einmal mehr für diese Betrugsmasche zu sensibilisieren. Polizei und Staatsanwaltschaft fordern am Telefon weder Geldüberweisungen noch die Zahlung einer Kaution oder die Herausgabe von Bargeld, Wertgegenständen oder anderen Vermögenswerten.

Wer einen entsprechenden Anruf erhält, sollte sich nicht unter Druck setzen lassen und keine persönlichen Daten, Bankinformationen oder sonstige Informationen zu Vermögenswerten preisgeben. "Gehen Sie auf keine Zahlungsforderungen ein und übergeben Sie unbekannten Personen kein Geld oder Wertgegenstände", appelliert die Polizei an die Bevölkerung.

Im Zweifel gelte: Beenden Sie das Gespräch und nehmen Sie Kontakt zur örtlich zuständigen Polizeidienststelle auf. Nutzen Sie hierfür nicht die von den Anrufern mitgeteilte Telefonnummer, sondern im Zweifel immer die Notrufnummer 110. Die Polizei bittet insbesondere Angehörige darum, auch ältere Familienmitglieder und Bekannte über die Betrugsmasche zu informieren und für entsprechende Anrufe zu sensibilisieren.