Drei Fußballspieler haben ihre Gegner nach Abpfiff bis nach Hause verfolgt und sie dann dort zusammengeschlagen. Der Grund war offenbar eine Rote Karte. Das alles passierte bei einem Freundschaftsspiel.
Nach einem Freundschaftsspiel zwischen Hobbyfußballern haben hessische Spieler ihre bayerischen Gegner bis nach Hause verfolgt und verprügelt - wegen einer Roten Karte. Vom Austragungsort in Breuberg im Odenwaldkreis folgten drei der hessischen Spieler zwei Bayern über die Landesgrenze hinweg in deren etwa vier Kilometer entfernte Heimat in Mömlingen in Unterfranken, wie die Polizei am Montag mitteilte.
Spieler lauern ihren Gegner an Umkleide auf
In Oberfranken endete eine scheinbar friedliche Partie in einer unsportlichen Aktion: Weil ein Spieler das offene Tor nicht traf, verhöhnten ihn die Gegner massiv.
Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, soll ein Spieler des TSV Neustadt kurz vor Spielende der Begegnung vom Feld gestellt worden sein. Erbost habe er den gegnerischen Spielern aufgelauert. Diese haben sich laut BR aus der Umkleide geschlichen. Daraufhin verfolgten die Neustadter Spieler ihre Kontrahenten - darunter auch der Spieler, der des Feldes verwiesen wurde.
Nasenbeinbrüche und Blutungen
Mit Kopfstößen und Faustschlägen griffen die Spieler des hessischen TSV Neustadt die beiden Kicker des FC Victoria Mömlingen an. Die zwei Bayern erlitten am Sonntag Nasenbeinbrüche sowie Blutungen und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.