Abkoch-Alarm in Unterfranken: Verschiedene Keime haben das Leitungswasser in einer Gemeinde belastet. Nun gaben die Behörden Entwarnung.
Update, 19.02.2020: Abkochgebot in Schollbrunn aufgehoben
Das Abkochgebot im unterfränkischen Schollbrunn wurde am Mittwoch (19. Februar 2020) aufgehoben. Das teilt das zuständige Landratsamt mit.
Im Ortsnetz wurde eine entsprechende Konzentration an Chlor nachgewiesen. Somit geben die Behörden Entwarnung. Die Bürger können das Leitungswasser somit wieder uneingeschränkt nutzen.
Erstmeldung, 18.02.2020: Leitungswasser abkochen in Schollbrunn
Im unterfränkischen Schollbrunn sollten Bürger aktuell das Leitungswasser abkochen. Grund dafür ist, dass das Wasser durch verschiedene Keime verunreinigt und belastet ist. Nach jüngsten Untersuchungen weist das Leitungswasser "sechs coliforme" Keime auf, wie das zuständige Gesundheitsamt Main-Spessart inFranken.de mitteilt.
Trinkwasser abkochen: Woher kommt die Verkeimung in Schollbrunn?
Das Amt warnt deshalb davor, das Wasser ungekocht zu verwenden. Bereits seit mehreren Tagen beschäftigt die Verunreinigung die örtlichen Behörden. Die Ursachenforschung läuft noch.