Massenkarambolage auf B173 bei Lichtenfels: 17 Fahrzeuge beteiligt
Autor: Stefan Lutter
Lichtenfels, Montag, 12. Januar 2026
Glatteis führte am Abend zu einer Massenkarambolage auf der B173 bei Lichtenfels. 17 Fahrzeuge waren beteiligt, 13 Menschen wurden verletzt, darunter zwei schwer.
Eisglatte Fahrbahn hat am Montagabend (12. Januar 2026) auf der B173 in Lichtenfels zu einer schweren Massenkarambolage geführt. Ersten Informationen zufolge waren 17 Fahrzeuge beteiligt, 13 Menschen wurden verletzt.
Wie das Polizeipräsidium Oberfranken am späten Montag in einer Mitteilung erklärt, erstreckt sich der Unfallbereich zwischen den Abfahrten Lichtenfels-Ost und Lichtenfels-West, einem viel befahrenen Teilstück der Bundesstraße.
Glatteis-Chaos in Oberfranken: Massen-Unfall auf B173 bei Lichtenfels
Demzufolge ereignete sich die Hauptkollision gegen 18.45 Uhr auf Höhe der Abfahrt Lichtenfels-West. "Nach ersten Erkenntnissen kamen (...) mehr als ein Dutzend Fahrzeuge auf der spiegelglatten Fahrbahn ins Rutschen und kollidierten teils miteinander", berichtet die Polizei Oberfranken.
Auch im weiteren Verlauf der B173, vor allem zwischen den Abfahrten West und Ost, sei es zu weiteren kleinen Verkehrsunfällen mit Blechschäden gekommen.
Am Hauptunfall im Bereich der Abfahrt nach Lichtenfels-West seien nach derzeitigem Stand 16 Autos sowie ein Lkw beteiligt gewesen. Durch die Kollisionen seien "offenbar elf Personen leicht und zwei Personen schwer verletzt" worden, so die Polizei weiter.
Zwei Schwerverletzte auf "vollkommen vereister Fahrbahn"
Die beiden Schwerverletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Beamte der Polizei Lichtenfels seien derzeit mit der Unfallaufnahme betraut. Die B173 ist im betroffenen Teilstück derzeit komplett gesperrt (Stand: 20.05 Uhr). Die oberfränkische Polizei betont, dass es sich um eine Erstinformation handelt. Es werde nachberichtet.
Für die Nachrichtenagentur News5 war ein Reporter vor Ort, dessen Angaben zufolge "selbst ein Streufahrzeug und mehrere Lastwagen" in den Unfall verwickelt seien. Auf der Bundesstraße hätten "extreme Straßenverhältnisse" geherrscht.