Beratung erfordert Diskretion, steht auf einem Schild an den Kassen der Spital-Apotheke in Lichtenfels.
Das könnte bald auch gelten, wenn es um die Notfallverhütung geht, denn die "Pille danach" gibt es bald rezeptfrei in der Apotheke. In Deutschland sind bisher zwei Präparate zugelassen. "Ellaone" und "Pidana". Erstere hat die EU-Kommission Anfang des Jahres europaweit von der Rezeptpflicht befreit. Das Bundesgesundheitsministerium will auch "Pidana", das einen anderen Wirkstoff enthält, von der Rezeptpflicht befreien.

Damit geht auch die Beratungspflicht von den Ärzten - die bisher ein Rezept ausstellen und die Frauen beraten mussten - auf die Apotheken-Mitarbeiter über.