"Hoffnungsvolle Zukunft": Autozulieferer kündigt nach überstandener Insolvenz neues Standbein an

1 Min
Bad Staffelstein: Autozulieferer Moll Batterien kündigt neues Standbein an - "hoffnungsvolle Zukunft"
Bei Moll Batterien in Bad Staffelstein gibt es derzeit viel Grund zur Freude.
Bad Staffelstein: Autozulieferer Moll Batterien kündigt neues Standbein an - "hoffnungsvolle Zukunft"
MOLL Batterien GmbH
Bad Staffelstein: Autozulieferer Moll Batterien kündigt neues Standbein an - "hoffnungsvolle Zukunft"
Bei Moll Batterien in Bad Staffelstein gibt es derzeit viel Grund zur Freude.
Bad Staffelstein: Autozulieferer Moll Batterien kündigt neues Standbein an - "hoffnungsvolle Zukunft"
Landratsamt Lichtenfels

Der Autozulieferer Moll Batterien aus Bad Staffelstein hat nach der erfolgreichen Bewältigung der Insolvenz weitere Investitionen und sogar ein neues Standbein angekündigt. Der Lichtenfelser Landrat lobt die Entwicklung des Traditionsunternehmens.

Der Autozulieferer Moll Batterien aus Bad Staffelstein kündigt ein weiteres Standbein und neue Investitionen am oberfränkischen Standort an, wie es in einer Pressemitteilung des Landratsamts Lichtenfels heißt.

"Für unseren Landkreis ist es von größter Bedeutung, dass es nach den schwierigen Jahren gelungen ist, einen so guten Neustart für dieses Traditionsunternehmen zu schaffen", wird Landrat Christian Meißner bei nach einem Gespräch mit der Unternehmensleitung zitiert. Nach Insolvenz im März 2020 hatten es am 1. Mai 2021 neue Investoren am Standort Bad Staffelstein übernommen. Im Jahr 2021 gelang dann die Rückkehr in schwarze Zahlen.

"Erhebliche Investitionen": Moll Batterien aus Bad Staffelstein hat große Pläne

 "Wie in den zurückliegenden beiden Jahren, so werden auch in den kommenden zwei Jahren erhebliche Investitionen in den Maschinenpark zur Steigerung der Produktivität und der Energieeffizienz, zur Optimierung der Arbeitsbedingungen sowie zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes getätigt", wird der Bevollmächtigte der Geschäftsführung Christian Urban zitiert. Weiterhin investiere das Unternehmen in Forschung und Innovation.

Moll produziert Batterien für verschiedene Anwendungen, vor allem für die Automobilindustrie. Am Standort in Bad Staffelstein seien derzeit rund 220 Mitarbeitende und Auszubildende beschäftigt. Absatzschwerpunkt für die Moll-Batterien sei derzeit neben dem Ersatzmarkt und dem Exportgeschäft vor allem der Volkswagen-Konzern. "Wir gehen davon aus, dass unsere modernen Starter-Batterien, die zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes von Kraftfahrzeugen erheblich beitragen, auch nach 2035 benötigt werden", wird der Geschäftsführer Klaus Eichhorn zitiert.

Aktuell lägen Anfragen aus den Golfstaaten, Zentralasien, den Maghreb-Staaten sowie Lateinamerika vor, mit denen Moll um Transfer seiner Technologie gebeten werde. "Moll wird diesen Technologietransfer verbunden mit Marken- und Lizenzvergabe weiter als weiteres Standbein ausbauen", heißt es. Eine Herausforderung sei es allerdings aktuell, Nachwuchskräfte zu gewinnen. "Ich freue mich sehr, dass es nach den Turbulenzen gelungen ist, das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen und in eine hoffnungsvolle Zukunft zu steuern", so der Lichtenfelser Landrat