Start unserer siebten Tour, die überwiegend auf wunderschönen Naturpfaden sowie auf Forstwegen verläuft und mit Naturerlebnissen aber auch mit Kultur verbunden ist, ist das Sportzentrum an der Friedenslinde. Von hier aus orientieren wir uns ausschließlich an der schwarzen "6" auf gelbbraunem Grund, die übrigens schon ab dem Bahnhof in Lichtenfels Ortsunkundigen den Weg hierher weist.


An der Friedenslinde geht es los


Wir passieren bald mit Eintauchen den Wald das Naturdenkmal Friedenslinde und erreichen auf dem Hauptweg, zunächst geradeaus, nach etwa 200 Metern den "Lassopunkt" dieser Tour. Wir halten uns rechts Richtung "Eiserne Hand" (Wegkreuzung oberhalb von Degendorf).

Auf diesem Weg, der Prälatenweg genannt wird, auf frühere Zeiten zurückreicht und auf naturbelassenen Pfaden das Herz eines jeden Wanderer höherschlagen lässt, kommen wir nach zunächst längeren, aber eher moderaten Anstiegen zu letztgenanntem Knotenpunkt mit einer ansprechenden Verweilzone.


Abkürzung möglich


Folgt man links dem blauen Nordic-Walking-Symbol, wäre eine deutliche Abkürzung dieser Tour möglich. Wir entscheiden uns aber für den Forstweg rechts, von dem aus wir nach wenigen Metern erneut rechts auf einen kleinen Pfad abbiegen, der uns mit der schwarzen "6" in herrlichem Laubwald nach Klosterlangheim, dem früheren Ort der Zisterzienser-Mönche leitet.

Neben einer Erkundung des geschichtsträchtigen Dorfes bietet sich auch ein Besuch des Heimatmuseums an, das von Mittwoch bis Sonntag, jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet ist. Auch Führungen sind nach vorheriger Vereinbarung möglich.


Ein Päuschen am Rehbrunnen


Vom Abstecher in den Ort zurücklaufend, nehmen wir die erste Straße rechts und folgen dem Forstweg mit der schwarzen "6", anfangs steil bergauf, und genießen alsbald bei den wieder flacheren Passagen die Stille der Natur. Die verschiedenen Forstwege bringen uns fast bis zum idyllisch gelegenen Rehbrunnen, vor dem wir kurz zuvor links auf einen kleinen Pfad abzweigen. Die Sitzgelegenheiten, das glasklare Quellwasser und die beschauliche Umgebung drängen sich hier förmlich für eine Pause auf.

Auf schönen Naturpfaden und Forstwegen erreichen wir das verträumt gelegene Dörfchen Degendorf, in dessen unmittelbarer Nähe sich dem Wanderer herrliche Ausblicke gen Norden Richtung Frankenwald auftun. Hier schwingt die Hoffnung vieler Einheimischer mit, dass doch bitte die Gastwirtschaft in Degendorf wieder öffnen möge. Nach gut 200 Metern auf der Straße tauchen wir links wieder in den Wald und kommen zu einem weiteren lohnenswerten Ziel, dem Gretchenbrunnen, der ebenfalls eine Rast wert ist. Von hier aus ist es bis zum Lasso- und Ausgangspunkt der Tour nicht mehr weit.


Touren-Infos


Länge der Rundwanderung: 15 km (Abkürzungsvariante: 7,7 km) ; Gehzeit: 4,5 Stunden (2,5 Stunden)

Einkehrmöglichkeiten in Klosterlangheim (2) sowie ein breit gefächertes Angebot in Lichtenfels

Tipps Pilzliebhaber unter den Wanderfreunden kommen im Spätsommer und Herbst auf ihre Kosten. In der warmen Jahreszeit lädt ein Besuch des Merania-Freibades in herrlichem Ambiente und mit schönen Außenanlagen zu einem gelungenen Abschluss der Wanderung ein.