Die Gemeinde Himmelkron muss im Ortsteil Gössenreuth ordentlich Geld in die Hand nehmen, um ein Teilstück der gemeindlichen Wasserversorgung im Bereich des Himmelkroner Weges auf rund 160 Metern Länge zu erneuern. Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU) und Bauhofleiter Detlef Härtlein hielten die Erneuerung für alternativlos, weil die alte Asbestleitung nahezu verbraucht ist.

Die Kosten ohne die Erdarbeiten bezifferte Schneider auf rund 100.000 Euro. Das Gremium verständigte sich darauf, die Arbeiten in beschränkter Form auszuschreiben, und nachdem die Maßnahme keinen Aufschub duldet, wurde der Bürgermeister ermächtigt, die Arbeiten in Absprache mit den Fraktionssprechern an den wirtschaftlichsten Anbieter zu vergeben. An der Verrohrung eines Teilabschnittes im Bereich der Straße "Gleisenhof" wird festgehalten.

Während Alfons Lauterbach (FW) lediglich die Aufstellung eines Verkehrsspiegels an der Einmündung "Schulstraße" für notwendig hielt, war die Mehrheit im Gemeinderat der Meinung, es wie im Bauausschuss beschlossen bei der Verbreiterung des Banketts mit dem Einbau einer Mehrzweckleitung zu belassen. Neben Lauterbach stimmte auch Otmar Schmiedel (SPD) gegen die Maßnahme.

Höhenverstellbare Schreibtische

Für die neuen Büroräume im Rathaus II in der Markgrafenstraße 11a erstellte die Verwaltung einen Einrichtungsplan, der wie vorgeschlagen umgesetzt wird. Die Gesamtkosten werden sich bei rund 48.000 Euro bewegen. Auf Vorschlag von Sebastian Herrmann (CSU) hat sich der Gemeinderat für höhenverstellbare Schreibtische ausgesprochen: "Das ist nunmehr gängige Praxis!" Hier ist mit Mehrkosten von 300 Euro pro Schreibtischkombination zu rechnen.

Gemeinderat in Kürze

Zaunbau: Vergeben wurden die Zaunbauarbeiten am Bauhof und an der Mehrgenerationen-Freizeitanlage am "Alten Bahnhof" in Himmelkron. Der Auftrag ging an die Firma Zaunbau Weber, Krumme Fohre/Kasendorf, mit Gesamtkosten von 20.873 Euro.

Schulwesen: In der Systembetreuung für die Grundschule Himmelkron-Lanzendorf wird die Gemeinde Himmelkron mit weiteren vier Kommunen im Landkreis Kulmbach zusammenarbeiten. Das Gremium stimmte dem Abschluss einer Zweckvereinbarung zur interkommunalen Zusammenarbeit zu. In einem Klassenzimmer wird die Akustik verbessert, um einem Schulkind mit deutlichen Hörproblemen den Unterricht zu erleichtern. Die Kosten für die Trockenbau- und Fußbodenarbeiten bezifferte der Bürgermeister auf rund 20.000 Euro.

Schwimmbad: Auf Anregung von Nicole Heydemann (BZH) werden am Schwimmbad weitere Fahrradständer angebracht.

Wohnraum: Zur Frage von Wilhelmine Denk, was sich in der Seniorenwohnanlage tut, verwies Schneider auf die benachbarte Frankenfarm, die ihr Baugesuch zur Errichtung eines Feststadels und eines Abenteuerspielplatzes beim Landratsamt auf "ruhend" gestellt hat. Es geht um ein Lärmgutachten. Der Bürgermeister sprach von einer "Hängepartie" und zeigte Verständnis, dass der Investor der möglichen Seniorenanlage hinsichtlich der Bauvorhaben der Frankenfarm Rechtssicherheit haben will.